Projekt steht kurz vor der Fertigstellung

Fallenflächen mit modernem Bürokomplex im Gersheimer Industriegebiet

GERSHEIM Nachdem die Knauf Insulation, Teil des Knauf-Konzerns, als Nachfolgerin der Europor ihr Gelände im Gersheimer Industriegebiet im Jahr 2010 als Standort aufgab, lagen die Hallen und das Außengelände mit einer Fläche von rund 30000 Quadratmetern jahrelang brach.

Seitdem bemühte sich die Gemeinde Gersheim gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz und der Standortentwicklungsgesellschaft Saarpfalz um eine neue Nutzung.

Im vergangenen Jahr fand sich mit Margarethe Schmal und ihrer Firma mschmal.de eine Investorin, die das Gelände aufkaufte und die seitdem enorme Anstrengungen unternimmt, die Immobilie rundum zu erneuern. Bereits von außen kann man die Fortschritte erkennen. Was längere Zeit kein gutes Bild im Gersheimer Gewerbe- und Industriegebiet abgab, wird immer mehr zu einem Vorzeigeprojekt, das kurz vor der Fertigstellung steht. Davon hat sich Bürgermeister Alexander Rubeck jetzt bei einem Ortstermin selbst ein Bild gemacht und konnte sich so von den Fortschritten seit seinem letzten Ortstermin im vergangenen Jahr überzeugen.

Bald stehen rund 6350 Quadratmeter Hallenflächen für Lagerung, Produktion und Logistik in verschiedenen Größen bereit, von denen bereits einige Flächen unter Vertrag sind. Außerdem werden rund 440 Quadratmeter Büro- und Sozialräume sowie ab Ende des Jahres durch die Vergrößerung des Verwaltungsgebäudes ca. 220 Quadratmeter neue Büroräume hinzukommen. Somit steht interessierten Unternehmen auch ein moderner Bürokomplex mit einer Gesamtfläche von 660 Quadratmetern zur Verfügung.

„Unsere Investitionen sind ein klares Bekenntnis zur Standortqualität Gersheim“, so Margarethe Schmal, die außerdem sagte: „Ein ausdrückliches Lob gebührt der engagierten und hilfsbereiten Gemeindeverwaltung Gersheim und ihrem Bürgermeister, sowie der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Saarpfalz-Kreises.“

Gerade für kleinere bis mittlere Unternehmen auf der Suche nach neuen Flächen und für neugegründete Firmen biete der Standort interessante Möglichkeiten. „Er ergänzt damit das Angebot, das durch das Gewerbe- und Industriecenter Gersheim (GIC) besteht“, betonte Rubeck.

Anlässlich seines Ortstermins sagte der Bürgermeister aber auch: „Insgesamt zeigt sich immer mehr, dass die verbleibenden Flächen im Gewerbe- und Industriegebiet nicht mehr länger dem Bedarf gerecht werden. Deshalb prüft die Gemeinde derzeit die Möglichkeiten einer Erweiterung. Denn wir wollen auch in Zukunft Unternehmen einen Standort in unserer Gemeinde ermöglichen.“red./dos

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