Phase zwei der Daueraufgabe

Landkreis unterzeichnet weitere Vereinbarung zum kommunalen Bildungsmanagement

KREIS SAARLOUIS Seit 2015 arbeitet die Stabsstelle Bildung des Landkreis Saarlouis daran, bestehende Bildungsangebote zu verbessern oder neue Ansätze zu entwickeln, die dem Anspruch auf lebenslanges Lernen, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit nachkommen. Dabei werden die Mitarbeiter durch das Förderprogramm „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland unterstützt.

Die Ziele für die zweite Förderphase haben der Landkreis und die Transferagentur nun in einer erneuerten Vereinbarung festgehalten.

„Bei unserem kommunalen Bildungsmanagement steht der Mensch im Mittelpunkt. Durch die Vernetzung verschiedenster Akteure des Bildungssektors bietet der Landkreis seinen Bürgern Bildung aus einem Guss – und damit beste Chancen für eine erfolgreiche Bildungsbiografie“, fasst Landrat Patrik Lauer die Arbeit der Stabstelle Bildung zusammen.

Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur, ist beeindruckt von der Arbeit der Stabsstelle: „In Saarlouis kann man sehr gut sehen, wie das Konzept des kommunalen Bildungsmanagements wirkt. Denn Projekte wie das Reha-Zentrum sind nur in enger Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure möglich. Dafür braucht es einen Kümmerer, der die Arbeit koordiniert. Und das ist die Stabsstelle Bildung“, erläutert Wolf.

Die Schwerpunkte in den kommenden Jahren setzt Landrat Lauer beim Aufbau einer Berufsorientierung aus einem Guss, einem verbesserten Management des Übergangs von der Kindertagesstätte in die Grundschule und bei der Entwicklung von Bildungsangeboten zur Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern. Das kommunale Bildungsmonitoring soll künftig noch stärker in der Verwaltung verankert werden. Darüber hinaus ist die Veröffentlichung eines Bildungsberichts geplant, mit dem auch über die Verwaltung hinaus über das Bildungsgeschehen des Landkreises informiert werden soll. Landrat Lauer ist sich sicher: „Kommunales Bildungsmanagement ist eine Daueraufgabe.“ red./am

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