Pfarrer Klaus Köhler stellt sich vor

Gemeindeversammlung in der Evangelischen Versöhnungskirche

VÖLKLINGEN Das Presbyterium der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Völklingen hatte die Gemeinde nach dem Gottesdienst zur Gemeindeversammlung eingeladen. Mitarbeiterpresbyter Stefan Kohrmann begrüßte die Gemeinde im Namen des Presbyteriums. Dann stellte sich Klaus Köhler als neuer Pfarrer der Versöhnungskirchengemeinde vor.

Als Gliederungssymbole für seine Vorstellung hatte er ein paar Kleidungsstücke aus seinem Kleiderschrank mitgebracht: Ein Hemd war die Überschrift für private Informationen.

56 Jahre ist Pfarrer Klaus Köhler alt, hat zwei erwachsene Kinder und seine Frau ist die neue Pfarrerin der Evangelische Kirchengemeinde Schaffhausen, wo die beiden auch zusammen wohnen.

Mit Hilfe des mitgebrachten Motorradhelmes erzählte er von seinen Hobbys: Motorradfahren, Akkordeon, Keyboard und Tuba Spielen.

Alle waren erstaunt, als er auch seine Arbeitshose auspackte: „Ich bin jemand, der gerne handwerklich tätig ist. Das war auch meine Berufsalternative: Wenn ich das Studium nicht geschafft hätte, dann wäre ich Maurer geworden. Tapezieren und Fliesen legen, das kann ich nicht, aber sonst traue ich mich an ziemlich alle Arbeiten ran.“

Den Talar hatten die Gottesdienstbesucher ja schon im Gottesdienst gesehen. „Pfarrer sein“ ist für ihn der schönste Beruf der Welt. „In welchem anderen Beruf kann man Menschen aller Generationen begegnen und sie an so vielen Wendepunkten ihres Lebens begleiten, in Freude und Leid. – Ich mache das gerne“, erzählte er den Anwesenden. „Ich will, dass wir „Kirche für viele“ sind und nicht nur für den „Heiligen Rest“. Wenn Pfarrer Köhler „wir“ sagt, dann meint er die Mitglieder des Presbyteriums und die ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden. Er sieht sich als Mitglied dieses Teams, das mit unterschiedlichen Angeboten auf Menschen in der Gemeinde zugeht und so Menschen in ihrem Glauben begleitet. Anschließend gab Mitarbeiterpresbyter einen Überblick über die anstehenden Baumaßnahmen. Das Pfarrhaus muss grundlegend renoviert werden. In ihm sollen zwei Wohnungen entstehen, die vermietet werden. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch die Fenster und das Dach erneuert und die Versorgungsleitungen im ersten und zweiten Obergeschoss. Er erinnerte auch daran, dass die Versöhnungskirche im Jahr 2026 100 Jahre alt wird. Bis dahin sollen auch an der Kirche etliche Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, die das Presbyterium veranlassen will.

„Die Finanzen der Kirchengemeinde stehen auf soliden Füßen“, wusste Stefan Kohrmann zu berichten. Allerdings sind alle Gemeinden zur Sparsamkeit aufgerufen, da aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen gerechnet werden muss.

Am Ende der Gemeindeversammlung bedankte er sich bei allen für ihren Besuch und wünschte ihnen Gesundheit und einen guten Nachhauseweg. red./jb

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de