Orte der Begegnung geschaffen

ST. INGBERT Angehörige können ihre Liebsten im Altenheim wieder besuchen. Das stellt neue Herausforderungen für die Einrichtungsleitung des Bruder-Konrad-Hauses dar. Im Gebäude sind zwei Besucherräume, die ganztägig für terminierte Besuche genutzt werden können vorhanden. Für die 160 Bewohner sind die beiden Räume, die nach jedem Besuch aufwändig gereinigt und desinfiziert werden müssen, zu wenig. Thomas Klicker, Einrichtungsleiter, bat Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer um Hilfe. Dieser sagte schnelle Hilfe zu und organisierte zusammen mit den Ortsvorstehern Irene Kaiser (St. Ingbert-Mitte), Markus Hauck Hassel), Lydia Schaar (Oberwürzbach), Dieter Schörkel (Rentrisch), Roland Weber (Rohrbach), dem Team um Mike White (Leiter Stabstelle Familie, Soziales und Integration) und Christina Wieth (städtische Beauftragte für Soziales und Integration) eine Lösung. Mitarbeiter des Baubetriebshofes schufen in den Parkanlagen, rund um das Bruder-Konrad-Haus und das Fidelishaus, Orte der Begegnung für das Stadtviertel. Wege wurden eingeebnet, damit auch Rollstühle und Rollatoren die Wege befahren können. Fünf Besucherzonen bauten die Arbeiter auf. Bei warmen Temperaturen können die Treffen an der frischen Luft stattfinden. Die Gelder stellten die Ortsvorsteher zur Verfügung. In diesem Jahr fallen die Seniorenmittage in den Stadtteilen aus. Dieses Geld wird jetzt genutzt, um den Senioren vor Ort in den Betreuungseinrichtungen einen regelmäßigen und sicheren Treffpunkt zu bieten. red./jj / Foto: Jung

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de