Ort der Begegnung für die Hangarder

Ortsrat und Dorfentwicklungsgruppe für geplante Entwicklung der Ostertalhalle

HANGARD Die Ostertalhalle in Hangard soll zum Dorfgemeinschaftshaus werden. Thomas Hans, zweiter Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen, hat seine Planungen hierzu im Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies vorgestellt.

Er betonte dabei, dass ein Dorfgemeinschaftshaus mehr sei als ein Lagerraum für verschiedene Vereine. Aus seiner Sicht gehe es darum, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der das Miteinander der Menschen in Hangard stützt.

Im ersten Schritt soll bis Ende 2021 zunächst ein barrierefreier Zugang zur Halle über einen Aufzugsturm realisiert und der Eingangsbereich des Pirmin-Raber-Platzes neu gestaltet werden. Dies sei die Voraussetzungen für alle folgenden Entwicklungen. Parallel soll ein Diskussionsprozess angestoßen werden, in dem miteinander erarbeitet wird, wie die Menschen in Hangard sich ihr Dorfgemeinschaftshaus vorstellen.

Voraussetzung ist, dass es gelingt, eine Förderung für das derzeit auf rund 260000 Euro geschätzte Projekt vom Land zu bekommen. Erste vielversprechende Gespräche dazu haben zwischen dem Referat Ländliche Entwicklung im Umweltministerium und der von Hans mit seinem Amtsantritt neu eingerichteten Stabsstelle Demografie und Dorfentwicklung in den letzten Wochen stattgefunden.

„Ein Förderantrag könnte schon in den nächsten Wochen gestellt werden, wenn das Projekt bei der Ortsratssitzung gut ankommt“, erläuterte Stabsstellenleiterin Dr. Doris Kiefer. Basis dafür sollen die Pläne sein, die Jörg Leininger, städtischer Mitarbeiter der Abteilung Stadtplanung und Eckhard Strassburger, Leiter der Abteilung Gebäudewirtschaft in der Stadtverwaltung den rund 20 Anwesenden im Ortsrat in der Ostertalhalle präsentierten.

Nach einer kurzen Diskussion im Anschluss war das Votum des Gremiums eindeutig. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, das Projekt weiter zu verfolgen. „Die Planungen entsprechen genau dem, was wir uns vorgestellt haben. Die Wünsche, die wir hatten sind erfüllt und wir freuen uns auf das was kommt“, resümiert Dr. Bollen, der für die Dorfentwicklungsgruppe Hangard anwesend war. Ortsvorsteher Rolf Altpeter, der die Entwicklung um die Ostertalhalle aktiv begleitet hat, schloss sich dem an und bedankte sich bei der Stadtverwaltung für die geleistete Arbeit. red./eck

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