Orlando & Die Unerlösten

Konzert für Mittwoch, 16. Dezember, im Saarlouiser Theater am Ring geplant

SAARLOUIS Am Mittwoch, 16. Dezember, 19.30 Uhr, spielt die Band „Orlando & Die Unerlösten“ erstmals im Saarlouiser Theater am Ring. Die kreative Band rund um den Saarlouiser Sänger Roland Kunz (Orlando) verspricht ein mitreißendes Programm voller Grooves, Tiefe und Überraschungen.

Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen und unter www.ticket-regional.de.

Falls das Konzert wegen Corona-Auflagen nicht live stattfinden darf, zeigt das Kulturamt am selben Abend eine Aufzeichnung auf dem Youtube-Kanal der Stadt Saarlouis und der Facebook-Seite des Theaters am Ring.

Seit 22 Jahren geht Roland Kunz (alias Orlando) mit seiner Band Wege abseits der ausgetretenen Pfade. In der Mischung aus der hellen Countertenor-Stimme, strömenden Sounds und erdigen Grooves und Rhythmen entstanden im Lauf der Jahre zahlreiche Songs und CDs, die immer wieder mystisch-traditionell Klassisches mit Pop-Elementen verbinden.

Roland Kunz bezeichnet den Stil als NewPast – Neue Vergangenheit.

Sehr schnell konnten Orlando & die Unerlösten weit über das Saarland hinaus eine große Fan-Gemeinde aufbauen und immer wieder mit neuen Projekten überraschen.

„Wenn mir 1998 jemand gesagt hätte, dass ich mit der Band mal vor großen Sinfonieorchestern stehen, in Kirchen spielen, mit einem Tatortkommissar singen, Videoclips drehen, Lichtsinfonien inszenieren oder Surround-Sound Produktion machen würde, ich hätte es nicht geglaubt“, so Roland Kunz.

Es ist sicherlich nicht nur die Besetzung mit Roland Kunz (Gesang und Keyboard), Martin Preiser (Keyboards und Sounds), Christian Konrad (Bass) und Bernd Wegener (Schlagzeug), sondern vor allem die musikalische Vielfalt, die „Orlando & die Unerlösten“ zu einer wirklich außergewöhnlichen Band hat werden lassen.

Und immer noch ist das Ganze eine Art „Work in progress“. Oberste Prämisse ist für Roland Kunz dabei der Kunstcharakter – oftmals in Verbindung mit anderen Elementen der Kunst.

Orlando steht für kreative musikalische Auseinandersetzung mit Malerei, Literatur, Geschichte, aber auch mit Räumen, wie Kirchen, die er architektonisch in die Musik mit einbezogen hat oder aufwendigen Lichtinstallationen.

Eine Herausforderung an die Band waren die großen sinfonischen Projekte, so etwa das große Projekt mit dem Rundfunkorchester Saarbrücken, dem Weltstar-Countertenor Andreas Scholl, den Nürnberger Symphonikern und der Deutschen Radio Philharmonie.

Seit Bestehen hat die Band 16 CDs herausgebracht, die Kunz als jeweilige Momentaufnahme beschreibt. Hier werden immer wieder neue Konstellationen ausprobiert.

Unterschiedlichste Gastmusiker waren dabei und haben den Klang der Band und die Konzeption der Songs bereichert. Dadurch blieb und bleibt die Band lebendig und ist stets ein kleines Stück weiter auf dem Weg zur „Erlösung“, so Kunz.

Beim Theaterbesuch gelten Corona-Regelungen.

Die Besucher müssen Mund- und Nasenbedeckungen tragen.

Es gibt keine Pause, keine Garderobe und keinen Ausschank. Die Zahl der zulässigen Besucher ist deutlich reduziert. red./am

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