Orgelkonzert in St. Ludwig

Dekanatskantor Christian von Blohn aus St. Ingbert spielt in Spiesen

SPIESEN Am Donnerstag, 5. März findet um 19 Uhr ein weiteres Orgelkonzert in St. Ludwig Spiesen statt. Für diesen Abend konnte Dekanatskantor Christian von Blohn aus St. Ingbert als Interpret gewonnen werden.

Auf dem Programm stehen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt (Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“) und Louis Vierne, dessen Geburtstag sich im Oktober zum 150. Mal jährt.

Christian von Blohn schloss sein Musikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Saarbrücken mit dem A-Examen für Kirchenmusik (Chor- und Orchesterleitung bei Volker Hempfling und Dieter Loskant) und dem Diplom für Musikerziehung, Hauptfach Orgel, 1987 ab. Daneben studierte er Klavier bei Kurt Schmitt und Klavier-Kammermusik bei Walter Blankenheim und Jean Micault sowie Cembalo bei Martin Galling.

Anschließend setzte er seine künstlerische Ausbildung in der Schweiz am Conservatoire de Lausanne in der Meisterklasse von André Luy fort, wo er 1991 mit dem Premier Prix de Virtuosité ausgezeichnet wurde. Danach folgten weitere Studien bei Daniel Chorzempa an der Musikakademie in Basel und dem Mozarteum Salzburg sowie bei Peter Hurford und Julian Smith an der „Royal School of Church Music“ in Großbritannien.

Seit 1993 ist Christian von Blohn als Dekanatskantor für das Bistum Speyer tätig und betreut heute die beiden St. Ingberter Pfarreien St. Hildegard und St. Josef musikalisch. Außerdem ist er mit der Leitung der dortigen Abteilung des Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institutes betraut.

Daneben hat er nach Unterrichtstätigkeiten an den Hochschulen von Karlsruhe, Trossingen und Mannheim seit einigen Jahren einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Saar inne.

Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Europa, dazu kommen zahlreiche CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Unter dem Motto „Sehen, was man hört!“ wird dem Publikum auf einer Leinwand im Kirchenraum das Geschehen am Orgelspieltisch gezeigt. Der akustische Konzertgenuss wird durch die optische Darstellung ergänzt und verspricht somit einen doppelt interessanten Orgelabend.

Im Anschluss an den Orgelvortrag besteht die Möglichkeit zum Gesprächsaustausch. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Pfarrei unter www.pgspiel.de/kirchenmusik. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und kommen der Orgelsanierung zu Gute.red./eck

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