Open-Air-Konzert der Bergkapelle

ST. INGBERT „Wir dürfen wieder spielen, das Wetter spielt auch mit, was will man mehr“, so begrüßte der Dirigent der Bergkapelle Matthias Weißenauer die Zuhörer beim ersten Open-Air-Konzert des Vereins seit der Corona-Pandemie. Erst wenige Tage vor dem Samstagskonzert wurden die strengen Pandemieauflagen gelockert und es war nach fast vier Monaten wieder möglich Livemusik zu genießen. Die Bergkapelle hatte ein umfangreiches Hygiene- und Abstandskonzept erstellt und auch den ganzen Abend umgesetzt. Abstandhalten ist in Zeiten von Corona überall angesagt. Der Hartfußballplatz der DJK war Stuhl für Stuhl mit Abstand bestückt. Auch die knapp 70 Bergmusiker hielten auf der Tribüne beim Musizieren strikten Abstand. Die Musiker, die kein Blasinstrument spielten, musizierten mit Atemschutzmaske. Bei Ausbruch der Corona-Pandemie steckte die Bergkapelle mitten in den Proben für die Konzerte im Staatstheater und auf der Alten Schmelz, die leider abgesagt werden mussten. Aus diesen Programmen boten sie nun einen Ausschnitt mit Highlights aus „Riverdance“, Filmmusik von John Williams und Musik von Queen. Die rund 200 Besucher spendeten reichlich Beifall und warfen entsprechend ihren Obolus in die Spendendose. Dies war ein Vorgeschmack auf das nächste Konzert am 21. August an gleicher Stelle. Bevor Weißenauer den Taktstock zur Zugabe, dem „Steigermarsch“, erhob, forderte er das Publikum auf nicht mitzusingen, sonst müsse er direkt abbrechen und die Stühle weiter auseinanderstellen. Auch für diese Leistung gebührt der Bergkapelle unter ihrem Vorsitzenden Reinhard Huy ein großer Applaus!

wir / Foto: Wirth

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