Ohne Fehler in Theorie und Praxis bestanden

THW-Prüfung unter Corona-Auflagen – Erlangung der Einsatzbefähigung

St. Wendel. Besonders in dieser schwierigen Zeit, in der sich immer mehr Menschen verunsichert fühlen, ist es wichtig, dass die Einsatzkräfte des THW einsatzbereit bleiben. Um genau diese Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, fand kürzlich die Abschlussprüfung Grundausbildung in St. Wendel statt. Insgesamt neun Helferinnen und Helfer durchliefen die verschiedenen Stationen.

Zu den Anforderungen gehörten unter anderem das Anheben von Lasten, die Verkehrssicherung und das Arbeiten mit Leitern.

All diese Aufgaben hatten eine zusätzliche Schwierigkeit. Da strenge Hygieneauflagen eingehalten werden mussten, war ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht während der gesamten Prüfung. Hinzu kam der einzuhaltende Abstand an Stationen, an denen es möglich war.

Neben dem vorgeschriebenen Mund-Nasenschutz durften sich auch nur maximal sechs Personen auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks aufhalten. Daher wurde die Prüfung, anders als gewohnt, in kleiner Runde durchgeführt. Somit hatten die Prüflinge eine besondere Schwierigkeit, mit der sie aber alle gut umgehen konnten.

Schlag auf Schlag wurde eine Aufgabe nach der anderen gelöst. Ihr großes Ziel immer vor Augen: die Abschlussprüfung absolvieren und die Erlangung der Einsatzbefähigung.

Von 6.30 Uhr bis ca. 21 Uhr waren die Prüfer im Einsatz, damit die Prüfung so reibungslos wie möglich ablief. Sie kümmerten sich neben der Prüfungsabnahme auch um den Auf- und Abbau. Die Prüflinge selbst wurden nach den Hygienevorschriften aufgeteilt, so dass immer zwei Prüflinge, eine Stationshelferin aus der Regionalstelle und drei Mitglieder der Prüfkommission anwesend waren.

Nachdem die Prüflinge alle Stationen durchlaufen hatten, wurde schnell klar, alle haben bestanden. Insgesamt ergab sich ein erfreuliches Ergebnis mit fünf Prüflingen ohne Fehler in theoretischer und praktischer Prüfung.red./tt

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