Nun unter dem Dach des SVG

Die SV Elversberg und der SV Göttelborn werden die Vereinbarung umsetzen

GÖTTELBORN/ELVERSBERG Der SV Göttelborn und die SV Elversberg haben die Ablehnung des gemeinsamen Antrags zum Übertritt der Mitglieder der Frauenabteilung zur SV Elversberg mit dem Übergang der Rechte zur sportlichen Qualifikation durch den Vorstand des SFV zur Kenntnis genommen.

Aufgrund der Äußerungen des Präsidenten des SFV im Vorfeld kommt die Entscheidung wenig überraschend.

Wie bereits mehrfach kommuniziert, haben beide Vereine diese Vorgehensweise allerdings von Beginn an in der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung berücksichtigt. Da es sich nicht um die Veräußerung eines Spielrechts, sondern um eine langfristig angelegte Zusammenarbeit handelt, waren sich der SV Göttelborn und die SV Elversberg bereits bei Start des gemeinsamen Vorhabens darüber einig, dass die Kooperation auch dann umgesetzt wird, wenn die favorisierte Lösung durch den SFV nicht befürwortet werden würde.

Für diesen Fall wurde in der Kooperationsvereinbarung festgehalten, dass sich an den Inhalten der langfristigen Zusammenarbeit in diesem Fall nichts ändert, das Projekt dann lediglich zunächst unter dem Dach des SV Göttelborn starten wird.

Beide Vereine werden nichtsdestotrotz den Übergang gemäß § 62 DFB-Spielordnung durch einem gemeinsamen Antrag am außerordentlichen Verbandstag den anderen Mitgliedsvereinen des SFV zur Diskussion vorlegen. Soweit der Verbandstag die Auffassung des SFV-Vorstands teilt und die Regelung im Frauenfußball nur für Fälle in der Vergangenheit gilt, akzeptieren der SV Göttelborn und die SV Elversberg einen solchen Beschluss selbstverständlich.

Beide Vereine wollen natürlich eine Umsetzung in Einklang mit den geltenden Bestimmungen. Eine Sonderbehandlung soll im Verbandsgebiet niemandem zu teil werden. Es bestand von Beginn an lediglich der Wunsch genauso behandelt zu werden, wie dies auch für die Vereine in der Vergangenheit, u.a. den 1. FC Saarbrücken, die DJK Saarwellingen oder auch den FFC Dudweiler, gehandhabt wurde.

Die Umsetzung des Projekts erfolgt unabhängig von der Frage, ob die Frauenabteilung schließlich formal unter dem Dach der SV Elversberg oder des SV Göttelborn angesiedelt ist.red./eck

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