Neuntägiges, gemeinsames Gebet

Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel laden zur Pfingstnovene ein

St. Wendel. Novenen haben in der Kirche eine lange Tradition. Neun Tage beten gläubige Menschen zur Vorbereitung auf ein besonderes Fest, entweder auf ein kirchliches Hochfest oder zu einem Heiligenfest.

Der Ursprung dieser Gebetsform liegt wohl in der Pfingstnovene, dem neuntägigen Gebet um den Heiligen Geist, wie es die Apostel und die Jünger Jesu zusammen mit Maria nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal in Jerusalem getan haben. Sie geht auf den Pfingstbericht in der Apostelgeschichte zurück, nach dem die ersten Christen nach der Himmelfahrt des Herrn zurückgezogen im Gebet lebten, bis am Pfingsttag der Heilige Geist über sie kam. Die Pfingstnovene gehörte seit der Barockzeit zum festen Brauchtum der Kirche, das bis heute lebendig ist.

Die Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft laden angesichts der derzeit schwierigen Situation in Welt, Kirche und Gesellschaft dazu ein, die diesjährige Pfingstnovene, die unter dem Renovabis-Thema „Verantwortung für die Schöpfung“ in einer Gebetsgemeinschaft zu beten. Allen Mitbeterinnen und Mitbetern wird hierfür das Gebetsheft von Renovabis zur Verfügung gestellt.

Eine Anmeldung für diese neuntägige Gebetsgemeinschaft vom 13. bis 23. Mai wird über das Zentralbüro bis 10. Mai erbeten, damit das Gebetsheft zeitnahe zugestellt werden kann.

Die Seelsorger sind sich sicher, dass in dieser Gebetsgemeinschaft für einen selbst wie auch für die Welt Kraft und Trost, Hoffnung und Zuversicht sowie Mut und Glaubensstärkung gefunden und auch weitergeschenkt werden kann. red./hr

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