Neunkircher Feuerwehr geehrt

Auch zahlreiche Beförderungen wurden im Robinsondorf ausgesprochen

FURPACH In einer Feierstunde im Furpacher Robinsondorf ehrte und beförderte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen wie in jedem Jahr engagierte Wehrangehörige für ihren selbstlosen Dienst für das Allgemeinwohl.

Neben der Beförderung von über 30 Feuerwehrleuten in neue Dienstränge wurden auch 40 Wehrleute für zusammengerechnet über 1500 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet und von Stadt, Land sowie dem Feuerwehrverband geehrt. Sechs verdiente Feuerwehrmänner aus der Stadt wurden am Ende des Abends in den Ruhestand und damit in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.

Ehrungen

Traditionell spricht die Feuerwehr Ehrungen für besonders langjährige Mitglieder aus, welche sich schon seit Jahrzehnten in die Feuerwehrarbeit einbringen. Seitens der Stadt Neunkirchen wurden durch Wehrführer Stefan Enderlein und die Ortsvorsteher Rolf Altpeter und Peter Pirrung am Freitagabend 15 Feuerwehrmänner aus der ganzen Stadt für 20, 30 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Im Namen des Saarlandes zeichnete Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack vier Feuerwehrmänner mit dem Bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für 25 Jahre Dienst und sogar fünf Feuerwehrmänner für jeweils 35 Dienstjahre mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen aus. Ebenfalls für 40 Dienstjahre, aber auch für 50, 60, 65 und gar 70 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit ehrte Horst Malter im Namen des Landesfeuerwehrverbandes Saarland 16 verdiente Neunkircher Feuerwehrmänner.

Für ein halbes Jahrhundert Feuerwehrmitgliedschaft ehrte Malter den Hangarder Hans Peter Holzer, für 60 Feuerwehrjahre Dieter Püngeler aus der Innenstadt und Dieter Lorig aus Furpach und für 65 Dienstjahre den Furpacher Herbert Bungert. Nachgeholt wird die Ehrung für den am Freitag verhinderten Anton Koch aus dem Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt für stolze 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Zählt man die Dienstjahre aller am Freitag geehrten Neunkircher Feuerwehrmänner zusammen, so stehen am Ende unter dem Strich nicht weniger als beeindruckende 1540 Jahre ununterbrochenen Einsatz in der Feuerwehr.

Beförderungen

Neben Ehrungen wurden im Verlauf des Freitagabends aber auch Beförderungen für 34 Feuerwehrmänner und -frauen der Neunkircher Wehr ausgesprochen. Drei junge Feuerwehrfrauen und sieben -männer aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt, Hangard, Wiebelskirchen und Wellesweiler wurden zum ersten Mal befördert: Von Anwärtern zu Feuerwehrfrauen und -männern. Sechs Mal wurden neue Ober- und fünf Mal neue Hauptfeuerwehrmänner und -frauen ernannt. Nach Erfolgreichem Abschluss ihres Gruppenführer-Lehrgangs, einer speziellen Führungsausbildung, konnten Martin Bresselschmidt, Stefan Lang und Jan Haßdenteufel zu Löschmeistern ernannt werden. Vier weitere Feuerwehrmänner stiegen in den Rang des Oberlöschmeisters auf und mit Klaus Kerth und Wolfgang Barthels konnten zwei neue Hauptlöschmeister ernannt werden. Die höchste Beförderung am Freitagabend wurde Markus Fuß, Jens Lämmer, Patrick Wölm und Kevin Kolmen zuteil. Die vier Führungskräfte der Wehr wurden zu Brandmeistern ernannt.

Altersgrenze erreicht

Aus dem aktiven Feuerwehrdienst wurden im Rahmen der Feierlichkeiten am Freitagabend aber auch sechs langjährige und verdiente Feuerwehrangehörige verabschiedet. Mit dem Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren oder aber auf eigenen Wunsch hin schieden sie aus der Einsatzabteilung aus und wurden in die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr überführt.

Ihre aktive Feuerwehrlaufbahn beendeten am Freitag die Brandmeister Hans-Georg Prokaska, Klaus Dieter Werny und Helmut Wellner aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Ludwigsthal sowie der Münchwieser Oberbrandmeister Dieter Hans. Sie alle dienten der Feuerwehr Neunkirchen jahrelang als Löschbezirksführer oder Stellvertretende Löschbezirksführer und hatten damit ganz besondere Führungsaufgaben inne. Mit ihnen zusammen wurden auch die Hauptlöschmeister Georg Müller aus Hangard und Gunter Lieblang aus Münch­wies in den Feuerwehrruhestand verabschiedet.red./eck

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