Neues Leitungsmodell

„Pfarrei gestalten in gemeinsamer Verantwortung“

Homburg / Zweibrücken. Daniela Didion, Gerlinde Meyer, Marina Neumann und Esther Reichert heißen die vier ehrenamtlichen Mitglieder des Pfarreiteams der katholischen Pfarrei Heilig Kreuz Homburg.

Pfarrei Heilig Kreuz

Sie wurden Mitte Januar gewählt und tragen zusammen mit den Pastoralteammitgliedern Michael Becker (Diakon), Andreas Jacob (Priester), Frank Klaproth (Gemeindereferent) und Stefan Pappon (Pastoralreferent) gemeinsam die Verantwortung für die Leitung der Kirchengemeinde, welche die Stadt Homburg sowie die Stadtteile Bruchhof-Sanddorf, Kirrberg, Schwarzenacker, Schwarzenbach, Einöd, Ingweiler und Wörschweiler und den Zweibrücker Stadtteil Mörsbach umfasst.

Am 1. Februar startet die Diözese Speyer in der Pfarrei Heilig Kreuz Homburg das Pilotprojekt „Pfarrei gestalten in gemeinsamer Verantwortung.“ Konkret heißt das, dass nicht mehr ein Priester allein die Gesamtverantwortung für Seelsorge und Verwaltung trägt, sondern ein Pfarreiteam aus acht Personen. Die Mitglieder des Teams werden die Verantwortungsbereiche für die Pfarrei aufteilen. Wichtige Leitungsentscheidungen werden sie gemeinsam treffen. Die hauptamtlichen Mitglieder des Pfarreiteams wurden vom Bischof in die Pfarrei gesandt – die ehrenamtlichen Mitglieder des Pfarreiteams von den Mitgliedern des Pfarreirates und des Verwaltungsrates der Pfarrei gewählt.

Laut Kirchenrecht muss ein solches Pfarreiteam an einen sogenannten „moderierenden Priester“ rückgebunden sein. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat für diese Aufgabe Domkapitular Franz Vogelgesang (Speyer) vorgesehen, der als Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Ordinariat das Pfarreiteam fachlich begleitet, die Prozesse in der Pfarrei beobachtet, Fehlentwicklungen entgegensteuert und für die Verbindung von Pfarrei und Bistum sorgt. red./jj

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