Neuer Kirchenvorplatz

Im Rahmen einer Feier fand die Freigabe an der Pfarrkirche in Otzenhausen statt

OTZENHAUSEN Im Rahmen einer Feierstunde fand die Freigabe des neuen Vorplatzes an der Pfarrkirche „St. Valentin“ in Otzenhausen statt.

Neben Ortsvorsteherin Petra Mörsdorf und Pfarrer Hans-Ludwig Leininger konnte Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth Vertreter des Planungsbüros CAD-Werkstatt aus Quierschied und der ausführenden Firma „Kempf Außenanlagen“ aus Saarbrücken begrüßen.

Kommunale Mandatsträger, Vertreter der Kirchengemeinde und der Pfarreiengemeinschaft Nonnweiler sowie Otzenhausener Bürger, insbesondere aus der unmittelbaren Nachbarschaft zur Kirche, waren gleichfalls der Einladung gefolgt. Bereits 2015 war vorgesehen, den Kirchenvorplatz, der eigentlich eine Straßenkreuzung war, mit Blick auf die Substanzerhaltung zu sanieren, erklärte Bürgermeister Barth. Von diesen Überlegungen wurde aber schon 2016 Abstand genommen, nachdem die Umsetzung des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) feststand.

Denn im Zuge dieses Konzepts konnte eine viel weitergehende Maßnahme, nämlich die städtebauliche Aufwertung des gesamten Kreuzungsbereichs eingeleitet werden. Entsprechende Finanzmittel wurden sodann 2017 im ISEK-Programm eingestellt. Das Büro CAD-Werkstatt erhielt den Zuschlag für den Planungsauftrag. Anregungen von Ortsrat und Pfarrverwaltungsrat wurden in die Planung aufgenommen.

Am 24. September 2018 war Baubeginn durch die Firma Kempf, die dank des milden Winters knapp sieben Monate später, am den Abschluss vermelden konnte.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf brutto 310000 Euro. Innerhalb der Maßnahme hatte es sich angeboten, auch einen Teil der Wasserleitung zu erneuern. Der Zuschuss aus dem Förderprogramm ISEK beläuft sich auf 67 Prozent der Kosten. Zum Ein-Drittel-Eigenanteil wurde von der Gemeinde eine Bedarfszuweisung von 50 Prozent beantragt. So fließen im Ergebnis 250000 Euro Zuschüsse; die restlichen 60000 Euro trägt die Gemeinde. Barth dankte den Anwohnern, die während der Bauphase zwangsläufig mit einigen Unannehmlichkeiten konfrontiert waren.

„Ich bin sehr zufrieden“, so Barth, „denn wir haben nicht nur das Problem der Verkehrskreuzung behoben, sondern einen ansprechenden Kirchenvorplatz geschaffen, der eine deutliche städtebauliche Aufwertung des Ortskerns und einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Kirchenbesucher leistet“.red./ti

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