Neue Testmöglichkeit für Heimbesucher

Firma Peter Gross Bau stellt speziell ausgestatte Container zur Verfügung

St. Ingbert. „Die Bewältigung der Corona-Pandemie ist eine gesellschaftliche Aufgabe.“ Der das sagte, ist der Geschäftsführer der Firma Peter Gross Bau, Philipp Gross, anlässlich der Vorstellung eines speziell eingerichteten und beheizten Containers für Schnelltestungen am Bruder-Konrad-Haus. Ein zweiter steht am Mathildenstift.

Bruder-Konrad-Haus

und Mathildenstift

Beide stellte die Firma zur Verfügung. Als St. Ingberter, rund 100 Meter vom Standort entfernt groß geworden, sei es ihm ein Anliegen gewesen zu helfen, schnell und „auf normaler Ebene“. „Wir haben Container und es war klar, dass wir das gerne machen“, so Gross weiter. Er hoffe, dass andere diesem Vorbild folgen und sich ebenfalls vor Ort engagieren.

Sowohl im Bruder-Konrad-Haus als auch im angrenzenden Fidelishaus sind bisher noch keine Corona-Infektionen nachgewiesen worden, dank der regelmäßigen Tests bei Bewohnern, Personal und Besuchern. Letztere mussten jedoch in der kalten Jahreszeit so lange draußen warten, bis nach wenigen Minuten ein negatives Ergebnis vorlag und sie das Gebäude betreten durften. Keine angenehme Situation. Das hat sich jetzt geändert, durch das neue Testzentrum, sowohl am Bruder-Konrad-Haus aus auch am Mathildenstift. Bereits vor Weihnachten hatten Oberbürgermeister Ulli Meyer und Philipp Gross Kontakt aufgenommen.

Hans Bur, Vorsitzender des Seniorenbeirats hatte die Idee und den Vorschlag unterbreitet, kein kaltes Zelt im Außenbereich aufzustellen, sondern einen warmen Baucontainer mit entsprechender Einrichtung. Die beiden Häuser hatten Bedarf angemeldet, wie Alexandra Delormé, die Pflegedienstleiterin des Bruder-Konrad-Hauses, anmerkte. Es sei eine große Erleichterung bei der Durchführung der Schnelltest für Besucher. Dem stimmte auch Petra Paulisch, Pflegedienstleiterin des Fidelishauses, zu. Das neue Testzentrum steht jedoch nur für Besucher zur Verfügung. Die Bewohner sowie das Personal werden eigenständig getestet. „In drei, vier Tagen stand der Container“, lobte Christina Wieth, Beauftragte für Soziales und Integration bei der Stadt. An beiden Standorten können jetzt bis zu vier Personen gleichzeitig getestet werden.

Nicht für Bewohner

und Personal

Oberbürgermeister Ulli Meyer lobte die gute Zusammenarbeit als Voraussetzung für die Durchführung der Maßnahme. Sein Dank galt den Leiterinnen der Einrichtungen für die gute und professionelle Handlungsweise, aber auch der Bundeswehr, die mit bereitgestelltem Personal für einen reibungslosen Ablauf bei den Testungen sorge. all

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