Neue Marktgräfin Sickinger Land

Die neue Hoheit wurde beim 15. Wallhalber Grumbeeremarkt gekrönt

WALLHALBEN Die neue Marktgräfin des Sickinger Landes heißt Jasmin Klein. Beim 15. Wallhalber Grumbeeremarkt wurde die Hoheit im voll besetzten Festzelt auf dem Käthe-Dassler-Platz für die kommenden zwei Jahre in ihr Amt eingeführt. Jasmin Klein ist Nachfolgerin der aus Weselberg kommenden Marktgräfin Sophie Wilhelm.

Die Landrätin Dr. Susanne Ganster setzte der neuen Hoheit unter dem tosenden Beifall der Festbesucher die silberne Marktgräfinkrone mit den stilisierten Blüten einer Kartoffel auf. Die Landrätin und Verbandsbürgermeister Thomas Peifer (Thaleischweiler-Wallhalben) brachten der neuen Gräfin die ersten Glückwünsche. Gleichzeitig wurde die Vorgängerin Sophie Wilhelm verabschiedet. Die Vorsitzende des Tourismus-Vereins Mühlenland Sickingerhöhe Schwarzbachtal Sonja Bauer, überreichte der scheidenden Regentin als Dank für das gezeigte Engagement einen Apfelbaum.

Die neue Marktgräfin, die 20-jährige schlagfertige Industriekauffrau, liebt ihre Heimat und freute sich, die Region würdig zu vertreten und viele Menschen kennenzulernen. Sie ist ein „Wallhalber Mädchen“, wandert in ihrer Freizeit gern und spielt Tischtennis. Dr. Ganster erinnerte daran, dass der bekannte Grumbeeremarkt über die Grenzen hinaus eine feste Tradition hat, die nicht nur für Wallhalben, sondern auch für den Landkreis gilt.

Auf dem weiteren Programm stand auch der beliebte Kartoffelschälwettbewerb. Zum Wettbewerb meldeten sich die Landrätin als Titelverteidigerin, Verbandsbürgermeister Thomas Peifer, Landtagsabgeordneter Christof Reichert und Wallhalbens Ortsbürgermeisterin Christine Burkhard an. Die Aufgabe hieß, wer die längste Kartoffelschale an einem Stück schafft. Burkhard schälte eifrig die Kartoffel und die Schale blieb an einem Stück, weshalb die Ortschefin den Wettbewerb gewann. Die Landrätin benötigte Hilfe beim Halten der Schale, die der Länge nach durchzureißen drohte. Verbandsbürgermeister Peifer und der Landtagsabgeordnete Reichert hatten resigniert aufgegeben.

Durch das unterhaltsame Programm führte wieder die ehemalige Marktgräfin Denis Adrian. Über 20 Standbetreiber offerierten ihre vielseitigen Erzeugnisse rund um die Kartoffel. An zischenden und dampfenden Pfannen brutzelten die fleißigen Helfer bekannte Gerichte. Die Marktbesucher konnten auch das Apothekenmuseum besichtigen. Apothekerin Heike Burkhard zeigte die vielen alten Behältnisse, in denen noch Arzneien und Öle sind.

Das vielseitige Getränkeangebot der Standbetreiber ließ auch keine Wünsche offen. Etwas moderner ging es jedoch beim Handwerker-Dorf beim Zimmern, Dachdecken oder Spinnen zu. rb

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