Neue Feuerwache für 4,3 Mio. Euro

Umzug des Löschbezirks Mettlach-Mitte in die Bahnhofstraße mit Schlüsselübergabe vollzogen

Mettlach. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit haben Bürgermeister Daniel Kiefer und Ortsvorsteher Heiner Thul zusammen mit Wehrführer Thomas Jager die Schlüsselübergabe der neuen Feuerwache in der Bahnhofstraße an den Löschbezirk Mettlach-Mitte vollzogen.

Löschbezirksführer Andreas Fandel und sein Stellvertreter Johannes Schramm nahmen den Schlüssel stellvertretend für alle Kameradinnen und Kameraden entgegen.

Corona-bedingt fand die Übergabe im kleinsten Rahmen statt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Fahrzeuge dann im Rahmen einer Blaulichtfahrt von der alten zur neuen Wache überführt.

Sobald es die Situation zulässt, soll es einen gebührenden Festakt geben, bei dem die Räumlichkeiten der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

„Ich bin sehr froh, dass wir dem Löschbezirk Mettlach-Mitte nun mit dem Neubau eine zeitgemäße Unterkunft bieten können und daneben wichtige Funktionsräume wie Atemschutzwerkstatt und Schulungsräume für die Gesamtgemeinde vorhalten können. Bedanken möchte ich mich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Geduld und Verständnis während der Planungs- und Bauphase sowie die aktive Unterstützung beim Umzug in das neue Gebäude“, erklärte Bürgermeister Daniel Kiefer in seiner Festansprache.

Sein besonderer Dank galt Wehrführer Thomas Jager, der sich mit seinem Fachwissen im gesamten Prozess eingebracht und dadurch diee Bauverwaltung bestens unterstützt habe.

Kiefer bedankte sich ebenso bei allen gemeindlichen Gremien und der Landesregierung, ohne deren Unterstützung das Projekt hätte nicht umgesetzt werden können. Lobend erwähnte der Bürgermeister alle am Projekt beteiligten Firmen und Planungsbüros, Bauverwaltung samt Bauhof, der V&B AG für die Bereitstellung des Grundstücks samt Gebäude.

Der Neubau war notwendig geworden, da die alte Feuerwache aus den 1950er Jahren stark renovierungsbedürftig war, nicht mehr den aktuellen Erfordernissen an ein modernes Feuerwehrgerätehaus entsprach – und vor allem auch nicht mehr den erforderlichen Platzbedarf aufweisen konnte. Die Baukosten belaufen sich auf 4,3 Mio. Euro, wovon die Gemeinde einen Anteil von 800 000 Euro aufbringen musste.

Der Restbetrag wurde durch Fördermittel von EU, Bund & Land zur Verfügung gestellt. Der Neubau mit zehn modernen Stellplätzen samt dazugehörigen Funktionsräumen wurde auf dem Areal der Villeroy&Boch AG in einer Fabrikhalle durch Erbbaurecht in der Bahnhofstraße realisiert.

red./am

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