Neubau der Oberstufe im Zeitplan

Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an weiterführenden Schulen

VÖLKLINGEN Der Regionalverband nutzt die schulfreie Zeit, um notwendige Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an den weiterführenden Schulen in eigener Trägerschaft auszuführen.

Den Stand eines der derzeit größten Bauvorhaben, den Neubau des Oberstufen- und Mensagebäudes in Völklingen, stellten im Rahmen einer Baustellenführung Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und der Leiter des Regionalverbands-Bauamtes, Nils Kummer vor. Das neu Bauprojekt befindet sich oberhalb des Völklinger Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums.

Am bereits fertiggestellten Rohbau werden momentan unter anderem die Klinkerfassade gemauert, die inneren Trennwände gezogen, letzte große Glaselemente installiert sowie Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektroarbeiten verrichtet. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Man merkt dem Bau bereits jetzt seine hohe Nutzungs- und Aufenthaltsqualität an. Er ist hell, freundlich und flexibel nutzbar.“ Hier entsteht ein Oberstufenzentrum für 250 Schüler die von den Gemeinschaftsschulen Sonnenhügel, der Hermann-Neuberger Schule sowie der Ludweiler Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule und der Peter-Wust-Schule aus Püttlingen zum Abitur geführt werden. Die Vier-Zügigkeit der Gebäude umfasst 14 multifunktional nutzbare Klassenräume. Hinzu kommt eine offene Lernlandschaft von 60 Quadratmeter. Die Mensa dient in erster Linie der Versorgung der am Standort ansässigen Schulen wie der Gemeinschaftsschule Sonnenhügel, der Gemeinschaftsschule Hermann-Neuberger und des Marie-Luise-Kaschnitz Gymnasiums). Pro Tag können rund 600 Essen vor Ort hergestellt werden, die in drei Essensdurchgängen dann auch hier verspeist werden können, denn die Größe des Gastraums der Mensa beträgt 300 Quadratmeter mit insgesamt 200 Sitzplätzen. Weitere 400 Essenportionen können an die Schulen im Umkreis geliefert werden, so dass das Produktionsvolumen der Mensa 1000 Essen erreicht. Architekt Willi Latz vom ausführenden Architekturbüro Arus ist sehr zufrieden mit den Baufortschritt seit Februar 2021: „Es kam zu keinen coronabedingten Verzögerungen. Handwerker konnten aufgrund der Größe des Baus die Abstandsregeln einhalten“.eb

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