Närrischer Kaffeeklatsch

kfd Roden begeistert ihr Publikum beim 66-jährigen Faasend-Jubiläum

RODEN Im heimischen Karl Thiel Haus hat die kfd Roden ihr 66-jähriges Faasend-Jubiläum mit nostalgischer Note gefeiert. Es herrschte eine tolle Stimmung. Mit 160 Gästen war der Saal beim närrischen Kaffeeklatsch ausverkauft.

Die Akteure von der kfd boten ein vierstündiges Programm, das die Gäste begeisterte. Dazu gehörte nach Jahren wieder ein Herold.

Zum Einstieg sangen alle Akteure: „Mit 66 Jahren …“. Sie wurden musikalisch vom Organisten Peter Späth begleitet. Anschließend wurden das Prinzenpaar mit seinem Gefolge, die beiden Kinder-Prinzenpaare und Vorsitzender Bernd Schleich begrüßt. Der Prinz überreichte Gabriele Beining und Leonie Julien den Sessionsorden. Die Gardemädchen zeigten ihren Schautanz und ernteten sehr großen Applaus.

Zur Feier des Tages servierte die kfd – passend zum Faasend-Jubiläum – köstliche Sektkorken.

Nach dem Kaffeetrinken begrüßte Gabriele Beining die Gäste. Leonie Julien führte durch das Programm. Als Besonderheit zum Jubiläum wurden die Akteure von einer „Heroldine“ begleitet.

Als Einstieg begrüßte die kfd ein Paar, das sich auf ein Eis freute und Rostwürstchen bekam. Die Klageweiber präsentierten ihr neues Programm mit Klatsch und Tratsch aus Roden. Die „dicksten Dinger“ in der Sitzung waren fünf Mülltonnen mit weiblichen Insassen. Die Vorführung mit Mana-Mana war so toll, dass eine Zugabe verlangt wurde. Nach 50 Jahren kam es zu einem Wiedersehen mit Herrn Jonathan und Frau Amalie.

In einem kleinen, verschwiegenen Hotel traf sich ein Paar zum Schäferstündchen, das nicht so verlief wie geplant. Ein altes Ehepaar zeigte – genau wie dahemm – wie kompliziert es ist, eine Pizza zu bestellen. Aus „keine Lust auf eine Pizza“ wurden am Ende zwei Pizzen bestellt. Als Dankeschön gab es riesigen Beifall vom Publikum.

Was aus einem Traum alles werden kann, erlebte ein Ehemann, der abends mit seiner Frau ins Bett ging und morgens mit der Schwester des Teufels aufwachte. Die beiden ernteten großen Applaus.

Im nostalgischen Teil führte das Hausballett den „Schwarz-Weiß-Tanz“ auf. Die Damen waren fit wie eh und je und zeigten auch eine Zugabe.

Der Auftritt der Prima-Ballerina riss die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin. Sie berichtete von ihrem Auftritt in der Pariser Oper.

Das Publikum war fasziniert und bedankte sich mit einer Klatschrakete.

Im Finale trat das neue Rodener „Tü-Tü-Tütenballett“ auf.

Zum Motto „66 Jahre Rodener Frauenfastnacht“ gab es für die Mitwirkenden vor und hinter der Bühne ein speziell gestaltetes Sektglas.

Beim Ausmarsch sangen die Akteure in Hochstimmung mit dem begeisterten Publikum gemeinsam: „So ein Tag, so wunderschön wie heute“. Dazu wurden Konfetti-Kanonen gezündet. red./am

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