Nachverfolgung von Infektionsketten

Soldaten unterstützen die Arbeit der Gesundheitsämter im Saarland

SAARLOUIS Die Bundeswehr unterstützt im Rahmen der Amtshilfe die zuständigen Behörden im Kampf gegen COVID-19 zum Schutz der Bevölkerung. In allen Landkreisen im Saarland sowie im Regionalverband Saarbrücken sind Soldaten in den jeweiligen Gesundheitsämtern eingesetzt, um diesen bei der Nachverfolgung von COVID-19-Infektionsketten zu helfen.

Dabei kommen derzeit insgesamt 40 Angehörige der Luftlandebrigade 1 „Saarland“ zum Einsatz.

„Wir sind sehr dankbar für die Hilfe unserer Soldaten“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Dank deren tatkräftiger Unterstützung in den Kontaktnachverfolgungsteams unserer saarländischen Gesundheitsämter sind diese trotz steigender Corona-Fallzahlen weiterhin handlungsfähig und können zeitnah die COVID-19-Infektionsketten im Saarland nachvollziehen.“

Aktuell unterstützt die Bundeswehr im Rahmen von neun Amtshilfeanträgen die saarländischen Stellen mit Personal und Material. Im Einsatz sind neben den Soldaten der Saarlandbrigade aus den Standorten Saarlouis, Merzig und Lebach in den sechs saarländischen Gesundheitsämtern auch noch Soldaten vom Sanitätsregiment 3 in Dornstadt. Diese werden im zentralen Corona-Testzentrum des Saarlandes auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände und in drei mobilen Probeentnahmeteams eingesetzt.

„Dies unterstreicht ein weiteres Mal die sehr gute Zivil-Militärische Zusammenarbeit in unserem Bundesland und das auf allen Ebenen“, unterstreicht Oberst Matthias Reibold, Kommandeur des Landeskommando Saarland, das für Bearbeitung, Bewertung und Umsetzung der Amtshilfeanträge an die Bundeswehr zuständig ist. red./am

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