Nachhaltigkeit und fairen Handel stärken

Staatssekretär Krämer im Dialog mit Neunkircher Schülern

NEUNKIRCHEN/SAARBRÜCKEN Die Stadtrallye der Fairtrade-Initiative Saarbrücken hat Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen durch die saarländische Landeshauptstadt geführt.

Ganz im Zeichen der Frage: Was macht das Saarland so besonders, dass Saarbrücken 2009 als erste Fairtrade-Stadt Deutschlands ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr zu den Finalisten des „EU Cities for Fair and Ethical Trade Award“ gehört?

Die Spurensuche führte das Schulteam auch ins Umweltministerium. Gemeinsam mit Staatssekretär Roland Krämer diskutierten die Schüler die Bedeutung von fairem Handel und nachhaltigem Konsum.

„Erzeugnisse aus fairem Handel helfen den Produzenten in den Entwicklungsländern und sichern ihnen ein finanzielles Auskommen. Nachhaltige Produktion schont zudem Ressourcen und Umwelt. Davon profitieren auch saarländische Landwirte und Erzeuger regionaler Produkte“, so Krämer.

Fairtrade dürfe nicht zu einer Nische verkommen, sondern müsse im Interesse von Erzeugern, Verbrauchern und Umwelt in unser alltägliches Handeln integriert werden.

Aktionen und Kampagnen wie die vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz initiierte Nachhaltigkeitskonferenz sollen helfen, die saarländischen Bürger für fair gehandelte Produkte und nachhaltigen Konsum zu sensibilisieren.

Darauf setzen auch die Neunkircher Schüler mit ihrem Projekt „nachhaltige Becher“. Ganz im Sinne der Kampagne des Umweltministeriums „Becherheld – Mehrweg to go“ setzen sie sich gegen die Verwendung von Einwegbechern und damit für Müllvermeidung und Ressourcenschonung ein.

Seit diesem Jahr gehört die Gesamtschule zu den insgesamt elf im Saarland ausgezeichneten Fairtrade Schools.red./eck

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