Nachhaltigkeit und die Biosphäre

Neues Projekt an der Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach

ROHRBACH Schulleiterin Susanne Fritz und Lehrerin Sarah Kornke sowie die Schüler erklärten den Besuchern und den Kindern am Tag der offenen Tür der GemS. Schule St. Ingbert-Rohrbach die Nachhaltigkeit und Biosphäre.

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird mittlerweile in unterschiedlichsten Zusammenhängen verwendet und man meint grundsätzlich, dass auch künftigen Generationen ein gutes Leben auf unserem Planeten möglich sein sollte.

Viele Projekte könnte die Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach unter dieser Rubrik einordnen: Schulsanitäter, Mediatoren, Selbstbehauptungstraining und, und, und.

In diesem Artikel sollen nun zwei Projekte näher beleuchtet werden –das Biosphären- und das Nachhaltigkeitsprojekt.

Projekt „Biosphäre“

Das Projekt „Biosphäre“ legt Augenmerk auf den Umweltschutz in der Region. Damit verbunden sind ebenfalls die Themen Tierschutz und Nachhaltigkeit.

Ein Schwerpunkt im letzten Jahr war die Arbeit als „Plastikpiraten“. Dabei gingen die Schüler auf die Jagd nach Plastik in Gewässern. Untersuchungsgebiet war der Staden und die Saar in Saarbrücken, um herauszufinden, woher der Plastikmüll in den Meeren stammt und was wir dagegen tun können.

Weiterhin konnten schon viele weitere Projekte verwirklicht werden, wie das Anlegen einer Blüh- und Streuobstwiese, das Bauen eines Insektenhotels, Recycling von Papier und verschiedene Upcyclingprojekte.

Im Laufe des Schuljahres werden sich die Teilnehmer hinsichtlich des Tierschutzes genauer mit dem Haushuhn und seinem Heranwachsen im Ei beschäftigen, indem sie Eier mithilfe einer Brutmaschine ausbrüten werden.

Projekt „Nachhaltigkeit“

Das Projekt „Nachhaltigkeit“ möchte aus dem Umfeld Schule ein Ort zum Wohlfühlen machen. Daher machen sich die Nachhaltigen viele Gedanken, wie der Lernort an der Gebundenen Ganztagsschule verschönert, sauberer und angenehmer werden kann.

Ein erster großer Meilenstein war daher für die Nachhaltigen die Mitschüler für Müllvermeidung und konsequente Mülltrennung zu sensibilisieren. Es wurde ein Konzept entwickelt, wie Müll zu trennen ist, in Klassenratsstunden wurde diese Verfahrensweise besprochen, neue Mülltrenngefäße wurden angeschafft.

Einmal in der Woche wird die Mülltrennung in den einzelnen Fach- und Klassenräumen kontrolliert und das Ergebnis der Klasse über einen eigens dafür entwickelten Feedbackbogen zurückgemeldet.

Für das Frühjahr ist die Umgestaltung im Außengelände mit Unterstützung des Saarpfalzkreises geplant. Für den Aufenthalt der Schüler in der Mittagspause sollen kleine Wohlfühloasen entstehen. red./jj

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