Musikfestival der Schulen zu Gast

Veranstaltung „Schulen musizieren“ zum ersten Mal im Saarland

SAARBRÜCKEN Das bundesweit größte Musikfestival der Schulen „Bundesbegegnung Schulen musizieren“ findet zu seinem 20-jährigen Jubiläum erstmals im Saarland statt. Schirmherr wird der Ministerpräsident des Saarlandes, Tobias Hans, sein.

Es soll eine „Begegnungsveranstaltung“ werden. Über 500 Schüler aus 17 Schulensembles reisen aus allen Bundesländern Deutschlands an. Die Musiker von 15 dieser Schulen kommen in Gastfamilien unter. Zudem spielen Ensembles aus dem SaarLorLux-Raum. Schüler aller Altersstufen und Schulformen werden erwartet. Das Thema „Begegnung“ könnte also nicht passender sein.

Stattfinden werden die Konzerte in gleich drei Städten: Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis. Es werden sowohl kleine Bands und Big Bands, aber auch Konzertchöre und Orchester auftreten.

Starten wird das Musikfestival am Donnerstag, den 23. Mai auf der Open-Air-Bühne am Tbilisser Platz in Saarbrücken um 10 Uhr mit dem „Tag der Schulmusik – extra“ unter der Schirmherrschaft von Ulrich Commerçon. Am Abend wird dann das erste von insgesamt vier großen Begegnungskonzerten im Staatstheater in Saarbrücken stattfinden. Hier wird unter anderem der Rapper „EstA“ gemeinsam mit zwei Schulensembles auftreten.

An den darauf folgenden Tagen wird es ein weiteres Begegnungskonzert in der Neunkircher Gebläsehalle sowie zwei weitere im Theater am Ring in Saarlouis geben. Die Konzerte im Staatstheater und der Gebläsehalle sind öffentlich. Kostenlose Eintrittskarten sind während des Festivals ab 11 Uhr am Infostand am Tbilisser Platz sowie an der Abendkasse erhältlich. Aber auch an vielen weiteren Orten werden die Ensembles auftreten, so etwa in der Europa-Galerie, dem Saarpark-Center und einigen Kirchen, aber auch in drei Seniorenheimen.

In Neunkirchen findet beim zweiten Begegnungskonzert zudem die Preisvergabe des Kompositionswettbewerbs zum Thema „Großes entsteht immer im Kleinen“ statt. Gewonnen haben in diesem Jahr die „SG Big Band des Schubert-Gymnasiums Aalen“ (Baden-Württemberg) und die „iBand Saar des Kaufmännischen Berufsbildungszentrums Hal-berg“ (Saarland). Letztere ist eine Inklusionsband.

„Wir wollen zeigen, was möglich wird durch Musik“, erklärt Prof. Dr. Christian Rolle, Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht – Landesverband Saar. Die Preisträger erhalten jeweils 1500 Euro.

Weitere Informationen zum Programm unter www.bmu-musik.de. ct

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de