„Mütter des Grundgesetzes“

Ausstellung im Foyer des Merziger Rathauses

MERZIG Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel sind die vier Mütter des Grundgesetzes. Ihrem Einsatz ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern 1949 im Grundgesetz verankert wurde:

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wurde die Ausstellung, die die Lebensbilder dieser beeindruckenden Frauen zeigt – und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Verbindung mit dem Helene-Weber-Kolleg angeboten wird – um dieses Thema erweitert und in Bezug auf die heutige Situation von Frauen in der Politik gestellt.

Gerade in der aktuellen Situation, dass der Frauenanteil im deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten stetig abnimmt, soll die Ausstellung „„Mütter des Grundgesetzes“ – Parteiübergreifend für Gleichberechtigung“ daran erinnern, dass das politische Engagement von Frauen in allen Gremien und Parlamenten wichtig ist, um die tatsächliche Gleichberechtigung zu erreichen.

Die Ausstellung im Foyer des Rathauses Merzig ist bis zum 30. November zu sehen.red./jb

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