Müller-Closset will weitermachen

Mit 100 Prozent zur Bürgermeisterkandidatin nominiert

EPPELBORN Die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset will weitere fünf Jahre die Geschicke im Rathaus lenken. Sie wurde im Rahmen der Gemeindeverbandsdelegiertenkonferenz mit 100 Prozent zur SPD-Bürgermeisterkandidatin gewählt. Seit August 2012 ist die Sozialdemokratin im Amt und wird bei der Kommunalwahl im Mai 2019 wieder antreten.

Mit großer Geschlossenheit hat der SPD-Gemeindeverband die Bürgermeisterin wieder als Kandidatin nominiert. Über dieses überwältigende Ergebnis war die Amtsinhaberin sehr erfreut. Der Gemeindeverbandsvorsitzende Marco König sowie die Ortsvorsteher Stefan Löw (Wiesbach), Manfred Klein (Dirmingen) und Edgar Kuhn (Humes) gratulierten zu diesem einstimmigen Ergebnis.

Neben den roten Rosen erhielt Müller-Closset rote Stiefel aus einem Eppelborner Schuhgeschäft für den bevorstehenden Wahlkampfmarathon. „Mit diesem eindeutigen Ergebnis, der Unterstützung der Partei und diesen roten Siebenmeilenstiefeln ist sie bestens gewappnet für den bevorstehenden Wahlkampf“, so der Gemeindeverbandsvorsitzende König.

Die ehemalige Oberstudienrätin stellt sich dem Wahlduell mit dem Christdemokraten Andreas Feld.

Als größte Erfolge ihrer Amtszeit nannte die Sozialdemokratin den Neubau der Dirminger Kita, die Neugestaltung des Dorfplatzes Humes sowie Fortschritte im Bereich Breitbandausbau und regenerative Energien.

„Wir haben unsere Kitas, Schulen und Sporteinrichtungen kontinuierlich verbessert und werden dies fortführen. Hinsichtlich einer immer älter werdenden Gesellschaft haben wir Netzwerke gegründet, Vereine und Organisationen bei der Errichtung von Treffpunkten oder Tagespflegeeinrichtungen unterstützt. Wir haben ein neues Wohngebiet erschließen können, sind Fair-Trade-Kommune und haben die erste Fairtrade-Kita im Landkreis - die Fortschritte sind vielfältig gefächert“, so Müller-Closset.

Als neuste positive Entwicklung nannte die Bürgermeisterin die Förderung eines Radweges zwischen Eppelborn und Lebach, für den sie diese Woche die Zusage der Förderung erhielt. Für sie stellt Mobilität ein wichtiges Zukunftsthema dar.red./eck

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