Mobilfunk und Breitband

CDU Stadtverband: Ausbau „unabdingbar für Wadern“

WADERN. Die Coronakrise mit ihrer Tendenz zum Homeoffice hat hat nach Auffassung der CDU Wadern gezeigt, wie wichtig eine gute digitale Infrastruktur vor Ort ist.

„Schnelle Internetanschlüsse sowohl in den Wohn- als auch den Gewerbegebieten sind in Wadern heute unerlässlich“, so der stellvertretende Vorsitzende des CDU Stadtverbands Michael Molitor.

Ein weiterer Ausbau der Breitbandinternetanbindung in Wadern auf noch höhere Geschwindigkeiten sei unabdingbar: Es freut uns daher, dass die saarländische Landesregierung weitere Mittel bereitstellen will, um den flächendeckenden Ausbau von Fiber-To-The-Home-Anschlüssen in den kommenden Jahren im Saarland zu realisieren“, formuliert CDU Stadtrat Erik Rau.

Neben einer weiteren Erhöhung der Datenübertragungsraten via Breitbandanschluss sei es seit Jahren ein Anliegen der CDU in Wadern, die bestehenden Lücken in den Mobilfunknetzen zu schließen und die Datenübertragungsraten auch hier weiter zu erhöhen, damit Einwohner und Besucher überall in Wadern problemlos telefonieren und mit hoher Geschwindigkeit mobil im Internet surfen können.

Wegen der Bedeutung des Themas will die CDU Fraktion erneut im Stadtrat diskutieren.

Rau führt weiter aus: „Es ist wichtig, das Thema in regelmäßigen Abständen in den Fokus der Politik vor Ort zu rücken, denn der Mobilfunk ist gerade in unserem ländlichen Raum ein wichtiger Bestandteil der digitalen Infrastruktur und wird in Zukunft noch mehr Möglichkeiten bieten“.

Bei einem flächendeckenden Ausbau des 5G-Netzes etwa könnten sehr große Übertragungsraten erreicht werden. Dieses Netz soll eine Datenübermittlung mit über 10 Gbit/s ermöglichen, also ein Vielfaches dessen, was wir bei unseren Hausanschlüssen heute gewohnt sind.

„Für uns ist ein flächendeckender Ausbau der Mobilfunknetze vor Ort unabdingbar, nicht nur um für künftige technische Entwicklungen wie autonomes Fahren gerüstet zu sein, sondern auch um in Notlagen Hilfe herbeirufen und mit den Rettungskräften in Kontakt bleiben zu können“, bestätigt Molitor.

red./am

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