Mitglieder für hervorragendes Engagement ausgezeichnet

Amicitia ehrte langjährige und überdurchschnittlich Engagierte mit einem Festabend

ZWEIBRÜCKEN Ein stilvollerer, heiterer Freundschaftsabend in den neu renovierten Räumen der Trivo auf dem Flughafengelände beschloss die offiziellen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr „150 Jahre Amicitia“. „Wir sind regelrecht überrannt worden“, bekannten die beiden Organisatoren, der Vorsitzende Hans Vonhoff und Kassenführer Walther Kühne angesichts des voll besetzten Saales. Kommen zu den Freundschaftstreffen im allgemeinen um die 60 Gäste, waren es diesmal weit mehr als doppelt so viele. Sie genossen das noble Ambiente und das Buffet. City-Managerin Petra Stricker hatte sich mit einem öffentlichen Brief für den Abend entschuldigt. Darin würdigte sie noch einmal das Engagement des traditionsreichen Zweibrücker Unterhaltungsvereins für den Saarländertag im Schulterschluss mit der Kooperation Stadtmarketing/Gemeinsamhandel Zweibrücken. Die Amicitia habe mit ihrem großartigen Musikprogramm der Öffentlichkeit gegeben und den Verein noch bekannter gemacht. Sie bedankte sich für die gelungene Zusammenarbeit und „würde sich glücklich schätzen“, diese Kooperation auch nach dem Jubiläumsjahr weiter zu führen.

„Urgesteine“ ausgezeichnet

Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit. Neben den Mitgliedern, die seit 25, 40 oder gar 50 Jahren der regen Amicitia ihre Treue halten, wurden auch die „Urgesteine“ ausgezeichnet. Zu ihnen gehört Ludwig Karl Manderscheid, der dem Verein bereits seit 45 Jahren als Erster Schriftführer dient und seit 58 Jahren angehört. Lange Jahre sehr aktiv, auch im Vorstand, war der Unternehmer Günter Sattler, den der Vorsitzende für 65 Jahre als Amicitianer ehrte. Noch länger hält nur Georg Dorsch dem Verein die Treue, nämlich 66 Jahre. Eine Überraschung für ihn selbst, war die Auszeichnung von Walther Kühne. Der engagierte Kassenführer, der trotz seines 73. Lebensjahres dem Verein erst seit elf Jahren angehört, wurde für sein außerordentliches Engagement in der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Finanzkontrolle der Jubiläumsfeierlichkeiten vom Festakt im Herzogsaal über das Musikprogramm auf dem Schlossplatz bis zum Freundschaftsabend geehrt und ob seiner „herausragenden Verdienste um den Verein“ zum Ehrenmitglied ernannt. „Er hat mir immer den Rücken frei gehalten und sich um vieles gekümmert, das eigentlich Aufgabe des Vorsitzenden gewesen wäre, besonders, als ich im Sommer im Krankenhaus lag“, würdigte Hans Vonhof.

Mit Rolls-Royce geehrt

Als Geschenk gab es für den erstaunten Walther Kühne ein standesgemäßes Auto, nämlich einen Rolls-Royce. Allerdings im Miniaturformat, der jedoch leuchten und Geräusche von sich geben kann. Ihn intergiert der leidenschaftliche Sammler zu seinen übrigen 300 Fahrzeugen. Jeder Geehrte erhielt neben Urkunde und Anstecknadel auch eine Flasche „Amicitia-Wein“, eine Riesling-Spätlese aus der Pfalz. Bei Evergreens von Udo Jürgens bis zu Schunkelliedern verging der Abend wie im Flug. Alleinunterhalter Horst Niski, der die Freundschaftsabende der Amicitia bereits seit einigen Jahren begleitet, gelang es, beste Stimmung zu verbreiten. Ob und wie sich der Verein auch im kommenden Jahr mit Stadtmarketing und Gemeinsamhandel engagieren wird, ist noch intern zu besprechen.

Geehrt wurden:

Ehrenmitglied Walther Kühne; für 25 Jahre: Heidemarie Roth, Horst Dawo, für 40 Jahre: Klaus Schilb, Ulrich Müller, Jutta Heß, Gudrun Groß-Ecker, Katharina Emma (Karin) Thom, Egon Weick; für 50 Jahre und mehr: Rudi Köhl, Hans Ludwig Vonhof, 51 Jahre: Karl-Heinz Bauer, Jakob Stöckle, Gerd-Werner Allgeier, 56 Jahre: Christa Zimmermann, 58 Jahre: Giselher Galli, Ludwig Karl Manderscheid, 61 Jahre: Richard B. Hudlet, 62 Jahre: Harald Rebmann, Elisabeth Sandmeyer, Kalus Teucke, 64 Jahre: Karl-Heinz Stauter, 65 Jahre: Günter Sattler, 66 Jahre: Georg Dorsch cvw

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