Mit vielen beliebten Motiven

Der neue Albert Weisgerber Kunstkalender ist da

ST. INGBERT Die Albert-Weisgerber-Stiftung hat einen neuen hochwertigen Kunstkalender für das Jahr 2021 herausgegeben. Das Titelbild des DIN A2 großen Kalenders schmückt ein Selbstbildnis Albert Weisgerbers als Unteroffizier in Uniform. Der Maler zeigt sich darauf stolz und selbstbewusst. Das herausragende Gemälde konnte im vergangenen Jahr zusammen mit vier weiteren bedeutenden Werken aus Münchner Privatbesitz für St. Ingbert erworben werden.

Für das Januar-Motiv hatte die Stiftung bereits im Sommer die St. Ingberter Bürger aufgerufen, unter drei Weisgerber Gemälden ihren Favoriten auszuwählen. Weisgerbers impressionistische Ansicht des schneebedeckten „Jahrmarkt in Kufstein“ ging bei der Aktion als erstplatziertes Motiv hervor. Weisgerber stellt in dem Gemälde das bunte Treiben eines Jahrmarktes in dem Tiroler Städtchen Kufstein am Inn dar. Der Künstler malte das Bild im Jahr 1907 auf seiner Hochzeitsreise, die ihn auch nach Österreich führte. Die mit Schnee bedeckten Dächer der Marktbuden und historischen Häuser des bekannten Ausflugsortes präsentieren sich in einem winterlichen Kleid.

Neugierig darf man neben anderen beliebten Motiven wie der „Fronleichnamsprozession“ und dem „Sängerfest im Wald“ auch auf das Februarmotiv sein. 2016 erwarb der Heimat- und Verkehrsverein St. Ingbert im Kunsthandel zwei seltene Entwürfe für ein Skatspiel, die in dem Kalender erstmalig als Druck zu bewundern sind. Als exzellenter Zeichner offenbart Weisgerber auf dem Tempera-Blatt seinen ausgesprochenen Sinn für Humor und Witz.

Seine Meisterschaft und Souveränität als Maler wird auch bei seinen ernsten Bildthemen anschaulich, wie dem großartigen „Absalom, am Baum hängend“, der das Dezember-Motiv darstellt.

Der Kalender ist zum Preis von 14 Euro im St. Ingberter Buch- und Schreibwarenhandel (Friedrich, Klein, Eder und Graf) sowie an der Infotheke des Rathauses erhältlich.

Albert-Weisgerber-Stiftung, Am Mark 12, Tel. (06894) 13352, E-Mail: museum@st-ingbert.de.red./dos

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