Mit Sport etwas Gutes tun

21. Fair-Play-Tour durch die Großregion: Erstmals war Perl offizieller Etappenort

PERL Neun Etappen über 860 Kilometer: Die über 300 Jungen und Mädchen aus der gesamten Großregion werden bei der „21. Fairplay-Tour“ hart gefordert, zumal das Thermometer derzeit täglich über die 30-Grad-Marke klettert.

Und das Peloton ist dabei deutlich größer als beispielsweise bei der „Tour de France“.

300 Jungen und Mädchen aus der ganzen Großregion

Jetzt war Perl erstmals Etappenort dieser „Rundfahrt“ durch die Großregion. Und Perls Bürgermeister Ralf Uhlenbruch ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit der Schulleiterin des Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeums, Marion Zenner, mit zahlreichen Schülern die jungen Radler im Dreiländereck willkommen zu heißen.

Sogar Landtagspräsident Stephan Toscani war eigens aus Saarbrücken gekommen, um die Jungen und Mädchen zu ihrem Engagement zu beglückwünschen. Auch Frank Wagner, seit kurzem Vizepräsident des Euro-Sport-Pools, war aus dem gleichen Grunde mit seinem Präsidenten Georg Bernarding nach Perl gekommen ebenso wie der Bürgermeister von Apach, Patrick Gutierez, und weitere Mandatsträger von diesseits und jenseits der Grenzen. Sport treiben und Gutes tun, so lässt sich in wenigen Worten die besondere Leistung der mehr als 300 Jungen und Mädchen beschreiben, die mit ihrem sportlichen Einsatz Geld für Schul- und Bildungsprojekte in Ruanda sammeln.

Und natürlich steuerten Landtagspräsident Stefan Toscani und die übrigen Repräsentanten des öffentlichen Lebens ihr Scherflein dazu bei.

Bei ihrer Tour durch vier Bundesländer erfahren die über 300 Radler mit ihren Betreuern im wahrsten Sinne des Wortes viel Wissenswertes aus und über die Großregion.

Übernachtet wurde übrigens in der Sporthalle, und auch das Hallenbad und das Schengen-Lyzeum hatten für die Fairplay-Tour-Akteure ihre Pforten geöffnet.

Intensiv hatten sich die Radler auf dieser Fairplay-Tour vorbereitet, viele hundert Trainingskilometer herunter gestrampelt, um dann auch solche Mammutetappen wie von Saarbrücken nach Perl, das sind immerhin rund 90 Kilometer, selbst bei brütender Hitze durchzustehen.

Tags darauf ging es dann weiter über Thionville nach Esch-sur-Alzette. Engreux, Blankenheim und Bitburg sind die weiteren Etappenorte, bevor die Tour in Trier endete.

Nach einer Sternfahrt nach Polch ging es zum Auftakt über Birkenfeld und Saarbrücken nach Perl.

Euro-Sport-Pool und die Sportakademie Trier

Veranstalter dieser Fairplay-Tour der Großregion, die in diesem Jahr bereits zum 21. Mal ausgetragen wird, sind der Euro-Sport-Pool und die Sportakademie Trier. Sie sorgen mit einem vielköpfigen Helferteam angefangen vom Infomobil bis hin zum Radmechaniker und zur medizinischen Betreuung für einen reibungslosen Organisationsablauf. Keine Wunder also, dass der mächtige Tross überall für Aufsehen sorgt, wo er durchfährt.rr

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