Mit „Power & Passion“

Auch im neuen Jahr geht das bunte Angebot im Dreisbacher Glashaus weiter

DREISBACH Auch im neuen Jahr geht das bunte Angebot im Dreisbacher Glashaus weiter. Hier ein Überblick der im Januar geplanten Veranstaltungen: Am Sonntag, 19. Januar, ist ab 14 Uhr ein offenes Atelier – hier kann jeder frei malen, am Samstag, 25. Januar, von 9 bis 16 Uhr findet ein Workshop mit Ton statt und am Freitag, 31. Januar, ist ab 18 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Chromophonie“.

Heißer Bluesabend mit rockigen Rhythmen

Und natürlich darf auch ein Musikhighlight nicht fehlen: Zum 25. Mal lädt das Glashaus-Team zur Veranstaltung in der Reihe „Musik am Bau“ ein und darf mit der Gruppe „Bad Man‘s Blue“ einen Klassiker der saarländischen Bluesszene begrüßen.

Auch sie sind ein Teil des kulturell herausragenden Livemusik-Programms, das 2019 mit dem renommiertem Preis „Applaus“ der Initiative Musik ausgezeichnet wurde. Die Gelder der Prämie werden in Schallschutzmaßnahmen gesteckt, um noch besser gerüstet zu sein.

Man darf sich sich auf einen heißen Bluesabend auch mal mit rockigen Rhythmen freuen.

Das Konzert findet am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr im Glashaus Saarschleife in Dreisbach statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum.

Leidenschaftlicher, rockiger Blues – packend, schweißtreibend, mit elektrisierendem Sound – das ist seit drei Jahrzehnten die Band Bad Man’s Blues, ein Klassiker der saarländischen Bluesrockszene. Auftritte im Vorprogramm von „Canned Heat“ und „Ten Years After“ belegen den Status der Band. Das präzise, druckvolle Schlagzeug von Dominic Oswald ist in vollkommener Einheit mit dem absolut schnörkellosen, satten Bass von Stefan Lauer das pulsierende Herz der Band.

Dieses Fundament bildet die perfekte Grundlage für entfesselte Soli des Gitarristen Fritz Schröder, dessen eigener, unnachahmlicher Stil und Sound jedes Konzert zu einem spannenden Erlebnis machen.

Mit seiner Gitarre ist er seit 40 Jahren Botschafter des Blues. Er spielte mit vielen Größen des Genres, wie zum Beispiel Mark Wenner, den „Nighthawks“ oder Jimmy Dawkins.

In Tommy Aiff hat „Bad Man‘s Blues“ einen charismatischen Frontmann, der in jedem Song eine persönliche Geschichte erzählt aus vielen Jahren als professioneller Musiker „on the road“. Der Sänger und Gitarrist tourte viele Jahre als Mitglied von Linda Fields’ „Funkyboys“ und in der legendären jugoslawisch-belgischen Band „Dah“ quer durch Europa. Eine markante Persönlichkeit und ein Naturereignis am Mikrofon, das man erlebt haben muss.

„Bad Man’s Blues“ ist unverwechselbar

Die Musik von „Bad Man’s Blues“ ist authentisch und unverwechselbar. Eigene Songs von Tommy Aiff oder Fritz Schröder werden ergänzt durch Interpretationen von Werken kreativer Kollegen wie Robin Trower, „Hundred Seventy Split“, Rory Gallagher oder Robben Ford.

Der Blues der Band präsentiert sich durchweg im rockigen Gewand – mit „Power & Passion“.

red./ti

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