Mit Kurzarbeit ins neue Jahr

Dillinger Hüttenwerke leiden unter Nachfragerückgang und Importen in die EU

DILLINGEN Die Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger) hat ihre Mitarbeiter darüber informiert, dass das Unternehmen ab dem 1. Januar Kurzarbeit beantragen will.

Nach einer durchweg guten Auslastung bis Mitte Septembe, ist seit zwei Monaten ein starker Nachfrage-Rückgang mit entsprechend schwacher Auslastung der Anlagen zu verzeichnen. Dieser Rückgang ist vor allem bedingt durch eine spürbare konjunkturelle Abschwächung in wichtigen Kundensegmenten. Der Grobblechmarkt ist weiterhin stark beeinträchtigt durch die weltweiten Überkapazitäten und die nach wie vor hohen Importmengen aus Drittländern in die EU. Es wurden Verhandlungen mit dem Betriebsrat bezüglich Umfang und den genauen Fahrweisen der Kurzarbeit aufgenommen.

Die Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger), 1685 gegründet, ist heute weltweit führend in der Herstellung von hochwertigen Grobblechen aus Stahl.

Die Dillinger Gruppe beschäftigt insgesamt rund 7400 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr. Hightech-Bleche von Dillinger finden bei der Realisierung außergewöhnlicher und technisch anspruchsvoller Projekte auf der ganzen Welt Verwendung. Sie kommen zum Einsatz in den Bereichen Stahlbau, Maschinenbau, Offshore, Offshore-Windkraft, Linepipe, Kesselbau. red./am

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