Mit Geländewagen ins Prims-Hochwasser gefahren

Lockweiler. Lebensgefährliche Notsituation für die beiden Insassen eines Geländewagens bei Lockweiler: Der 30-jährige Fahrer hatte offensichtlich die Möglichkeiten seines Fahrzeuges deutlich überschätzt. Beim Versuch, an einer Furt die Prims zu durchfahren, wurde der Wagen von der starken Strömung des Hochwassers mitgerissen.

Die beiden Männer hatten Glück im Unglück, denn das Fahrzeug blieb nach etwa 50 Meter im Flussbett hängen. Sie konnten sich aufs Autodach retten und einen Notruf absetzen. Bei eisigen Temperaturen leisteten Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rettungsdienst rasche Hilfe.

Mit Leitern gelang es der Feuerwehr, die beiden Männer aus der lebensgefährlichen Situation zu retten. Schwierig gestaltete sich die Bergung des Fahrzeuges. Erst ein Teleskoplader des THW konnte das Fahrzeug aus der reißenden Strömung ans Ufer ziehen. Der Fahrer musste mit zur Polizeiwache. Nachdem ein Drogenschnelltest positiv ausfiel, wurde eine Blutprobe angeordnet, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

rup / Foto: Ruppenthal

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