Milch, Joghurt und Co. auf dem Speisezettel

15 Mitarbeiter an Kitas in Zweibrücken geschult

ZWEIBRÜCKEN Die Ansprüche an die Verpflegung an Kitas werden immer höher: Unter hohem Zeitdruck kochen engagierte Frauen frische und leckere Mahlzeiten, erstellen Speisepläne auf denen die Allergene ausgezeichnet sind und berechnen die eingesetzten Lebensmittelmengen aufgrund der unterschiedlichen Essgewohnheiten der Kinder und Erzieher. Dabei berücksichtigen sie aktuelle Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und sind offen für neue Rezeptideen.

Annette Conrad (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westpfalz), Hiltrud Schappert und Yvonne Riede (beide Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz) schulten drei Mitarbeiter und zwölf Mitarbeiterinnen, die in den Kitaküchen in und um Zweibrücken arbeiten zum Thema Milch. Annette Conrad erläuterte den Einsatz von Milch und Milchprodukten laut DGE-Qualitätsstandards. Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmer einen 5-Tage-Speiseplan unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes von Milch und Milchprodukten. Hiltrud Schappert stellte Rezepte mit Milch, Quark, Joghurt und Käse vor, die direkt verkostet werden durften. Yvonne Riede erläuterte zum Abschluss die Allergenkennzeichnung, die seit 2014 auch an Kitas Pflicht ist, am Beispiel der Milcheiweißallergie und der Laktoseintoleranz. Die interessierten Teilnehmer verließen mit vielen neuen Ideen die Veranstaltungen.

Die Milag

Die Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz (kurz: Milag) ist eine Vereinigung laut Milch- und Fettgesetz, die die Interessen ihrer zahlreichen Mitglieder vertritt. Dazu gehört neben den bäuerlichen Vereinigungen, dem Genossenschaftsverband, dem Landeskontrollverband, dem Landesverband Westdeutscher Molkereifachleute und der Landwirtschaftskammer auch die Verbraucherzentrale.

Hauptaufgabe der Milag ist die Öffentlichkeitsarbeit und Verbraucherberatung zu Milch und Milchprodukten und die Unterstützung der Milchbauern in Rheinland-Pfalz. Die Umsetzung erfolgt durch Vorträge, Projekte und gezielte Aktionen und richtet sich an Endverbraucher, Schulen und Kitas sowie an Multiplikatoren. red./dos

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