Metzgerei Jacob spendet an Wünschewagen

1250 Euro kamen an den Aktionstagen „Heimat shoppen“ zusammen

SCHIFFWEILER Im Rahmen der Aktion „Heimat shoppen“ hat sich die Metzgerei Jacob in Landsweiler etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Inhaber, Jürgen und Beate Schell, hatten an den beiden Aktionstagen zu einem Grillfest eingeladen. Getränke und Essen gab es für alle Gäste gratis. Sie konnten jedoch eine Spende dafür leisten.

Den Erlös aus der Spendenaktion hat das Ehepaar Schell dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes übergeben. An den zwei Aktionstagen von „Heimat shoppen“ kamen insgesamt 1250 Euro zusammen.

„Wir hätten nicht gedacht, dass so viel zusammenkommt. Dafür hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt“, sagt Jürgen Schell. Große Spender seien der Angelsportverein Heiligenwald, der CDU Ortsverband Landsweiler-Reden und Getränke Bechtel gewesen. „Unser Dank gilt natürlich auch unseren Kunden, die die Spendenaktion an den beiden Aktionstagen so tatkräftig mit unterstützt haben“, so Beate Schell. Auch zukünftig möchte sich das Ehepaar mit seiner Metzgerei an der Aktion „Heimat shoppen“ beteiligen.

Den Spendenscheck nahm Jürgen Müller, Projektleiter des Wünschewagens Saarland, entgegen. Der Wünschewagen des ASB hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in ihrer letzten Lebensphase Glück und Freude zu schenken.

Dabei setzt das Projekt da an, wo Angehörige überfordert sind. Beispielsweise dann, wenn ein Fahrgast nur liegend transportiert werden kann oder medizinische Betreuung braucht. Das rein ehrenamtliche und ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt ging im Saarland im Jahr 2018 an den Start. „Seitdem haben wir über 80 letzte Wünsche erfüllt“, so Jürgen Müller.

Gerade noch am Tag zuvor habe man einem Mann, der im Hospiz untergebracht ist, seinen letzten Wunsch erfüllen können, erzählt Müller während der Spendenübergabe. Er wollte seiner neunjährigen Tochter das Reiten ermöglichen und ihr bei ihrem ersten Ausritt zusehen.

Für welchen letzten Wunsch die Spende der Metzgerei Jacob verwendet wird, steht noch nicht fest. „Aber die Spenden gehen zu hundert Prozent an den Wünschewagen“, erklärt Projektleiter Müller und man versuche, möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. red./eck

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