Messe „Studium & Beruf“

TWG Dillingen zeigt, wo’s langgehen kann – Viele nützliche Informationen für Schüer

DILLINGEN „Wenn Sie alle ein wenig zusammenrücken, passt das schon“, wiederholte Lehrer und Projektleiter Michael Müller fast schon wie ein Mantra, während sich insgesamt 36 Ausbildungsbetriebe und Hochschulen nun bereits zum vierten Mal am TWG Dillingen zur schulinternen Informationsmesse „Studium & Beruf“ einfanden. Es wurde recht eng im großen Foyer und im naturwissenschaftlichen Anbau der Schule.

Die Resonanz bei regionalen und überregionalen Unternehmen und Unis, darunter z.B. Siemens, Bosch, ZF, Kohlpharma, OBG Gruppe, Globus sowie die Universitäten des Saarlandes, Trier und Kaiserslautern, die sich an diesem Tag den rund 280 Schülerinnen und Schülern des Oberstufengymnasiums mit Ständen und Vorträgen vorstellen sollten, sei in diesem Jahr außerordentlich gewesen, so Schulleiter Herbert Jacob. „Wir sind froh, gerade im Jubiläumsschuljahr (40 Jahre TWG) so viele namhafte Aussteller begrüßen zu dürfen.“ Angesichts von etwa 330 Ausbildungsberufen und über 18.000 Studiengängen allein in Deutschland sei das kein Wunder. Hinzu kämen zahlreiche unbesetzte Lehrstellen bei den Betrieben und steigende Konkurrenz auch unter den Hochschulen.

Viele Schülerinnen und Schüler hätten heute schon die Qual der Wahl, stellte Messe-Organisator Müller heraus. Gerade in der Oberstufe müsse eine nachhaltige Studien- und Berufsorientierung deshalb dafür sorgen, dass sich Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur einer der ersten wichtigen Lebensentscheidungen nicht allein gelassen, sondern gut gerüstet und informiert fühlen. Aus diesem Grund habe man seit acht Jahren das „Qualifizierungsprogramm Studium und Beruf“ im Schulkonzept, für welches das TWG im vergangenen Schuljahr mit dem „Berufswahlsiegel“ des Saarlandes ausgezeichnet worden sei.

Nach vier Stunden regen Messebetriebs zogen alle Beteiligten eine überaus positive Bilanz. Etliche Schülerinnen und Schüler hatten an den prall mit Info-Material und Give-aways gefüllten Rücksäcken und Stofftaschen schwer zu tragen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich hier so viele nützliche Informationen über mein Berufsziel erhalten würde“, resümierte Jascha Alexander, ein Schüler des Abitur-Jahrgangs. Er und viele seiner Mitschüler hätten sich neben ihrem Traumberuf allerdings auch noch über zwei, drei Alternativen erkundigt, falls es mit dem anvisierten Ziel nicht klappten sollte. Der Abi-Durchschnitt sei ja bei den meisten Bewerbungsverfahren „leider“ entscheidend, gab er weiter an.

Ein Blick ins Messe-Gästebuch des TWG zeigte, dass sich die Veranstaltung nicht nur für die Schülerinnen und Schüler zu lohnen schien. Sämtliche Einträge der Aussteller würdigten die professionelle Organisation und Betreuung im Vorfeld und am Messetag. So lobten auch Anette Sick und Tobias Mohr von der htw-Saar das TWG-Team: „Wie immer eine tolle Organisation. Viele interessierte SchülerInnen, die auch schon gut informiert sind. Wir freuen uns auf’s nächste Mal.“ Ähnlich begeistert zeigte sich die Referentin der Deutsch-Französischen Hochschule: „Wow! Es war perfekt. Vielen Dank für die Einladung.“ Mehr Lob sei nicht drin, bilanzierte Schulsekretärin Magdalena Schreiner-Merches stolz, während sie das Gästebuch zuklappte. „Das hört sich fast so an, als würden alle zur nächsten Messe 2020 gerne wiederkommen.“ red./mk

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