Lichtspiele Wadern

Gezeigt wird der Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“

WADERN Die Filmfreunde Wadern zeigen am Freitag, 24. Mai, und am Samstag, 25. Mai, jeweils um 20 Uhr die Romanverfilmung „Die Frau des Nobelpreisträgers“. Außerdem steht am Sonntag, 26. Mai, um 17 Uhr eine Nachmittagsveranstaltung auf dem Programm.

Joan und Joe Castleman sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe gefällt sich als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Er genießt in vollen Zügen die Aufmerksamkeit, die ihm zu Teil wird, diverse Affären inklusive. Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund.

Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Begleitet werden sie dabei von ihrem Sohn David – selbst angehender Schriftsteller ohne Vaters Segen. Zwischen hochoffiziellen Empfängen, Ehrfurchtsgebaren und Damenprogramm werden die Risse der Ehe sichtbar und eine unruhige Unzufriedenheit beginnt durch Joans stoische Fassade zu brechen. Zu allem Überfluss werden die Castlemans auch noch von Journalist und Möchtegern-Biograph Nathaniel Bone verfolgt, der unnachgiebig versucht, ein dunkles Geheimnis aufzudecken.

Die sechsfach Oscar®-nominierte Hollywood-Ikone Glenn Close, die kürzlich für ihre herausragende schauspielerische Leistung mit dem Hollywood Actress Award ausgezeichnet wurde, beweist als perfekte Literaten-Gattin Joan Castleman in „Die Frau des Nobelpreisträgers“ einmal mehr, wie einzigartig und intensiv ihr nuanciertes Spiel ist. Ihr zur Seite steht mit Jonathan Pryce ein nicht minder facettenreicher Partner, der eine beeindruckende Performance als ihr Ehemann Joe abliefert. Die Nebenrollen sind ebenfalls stark besetzt: Christian Slater ist als Enthüllungsjournalist Nathaniel Bone zu sehen, Max Irons spielt Sohn David Castleman. Die junge Joan Castleman wird von Glenn Closes Tochter Annie Starke überzeugend dargestellt.

Mit diesem hochkarätigen Ensemble und in einer dichten, atmosphärischen Inszenierung hat der schwedische Filmemacher Björn Runge mit „Die Frau des Nobelpreisträgers“ die Romanverfilmung der US-Autorin Meg Wolitzer auf die Leinwand gebracht. Das Buch ist in Deutschland unter dem Titel „Die Ehefrau“ erschienen.

Weitere Infos unter www.lichtspiele-wadern.de. red./jb

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