Leben im Meer

Montag, 4. Juni 2018, 18:30 Uhr, Kulturscheune Oberlinxweiler Leben im MeerGreenpeace St. Wendel Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien RENN.west

OBERLINXWEILER Die Greenpeace-Gruppe St. Wendel und die regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien veranstalten einen Infoabend zu „Leben im Meer“

Leben im Meer ist eines der 17 Ziele der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung. Die Agenda 2030 wurde 2015 von den vereinten Nationen verabschiedet. Sie wurden mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt entwickelt. In einem Vortrag werden die 17 Ziele (SDG) kurz vorgestellt. Dann geht es vor allem um das 14. Ziel „Leben im Meer“, die Fischerei-Industrie, die Auswirkungen der Überfischung sowie von Schadstoffabgaben auf das Ökosystem Meer. Es werden auch die Auswirkungen von unternehmerischen Aktivitäten betrachtet.

Immer schlimmer wird die Vermüllung der Meere mit Plastik. Über 10 Mio. Tonnen Plastik landen davon jedes Jahr im Meer. Rund 10 kg Verpackungsplastik verbraucht jeder Deutsche pro Jahr. Ein Drittel der jährlich weltweit produzierten Plastikteile ist weniger als fünf Minuten in Gebrauch. Mikroplastik wird in vielen kosmetischen Produkten verwendet und wird nach dem Waschen auch ins Meer gespült. Fische verwechseln Mikroplastik mit Plankton. So landet das Plastik letztendlich auf unseren Tellern.

Bei dieser Veranstaltung wird auch auf Posterpräsentationen erklärt, wie wichtig die Meere für unser Leben auf der Erde sind.

Programm:

Beginn: 18:30 Uhr

Lilly Schott: Die 17 Nachhaltigkeitziele, vor allem Leben im Meer

Franz Eckert: Die Vermüllung der Meere – Was können wir tun?

Posterpräsentation zu Leben im Meer, zum Schutz der Meere

Lilly Schott studiert Betriebs Umwelt- und Betriebswirtschaft am Umweltcampus in Birkenfeld.

Franz Eckert, Lebensmittelchemiker aus Tholey, seit 2010 ehrenamtlich für Greenpeace tätig, hält bundesweit Vorträge für Greenpeace und zeigt in seinem Vortrag „Die Vermüllung der Meere – Was können wir tun?“, was jeder einzelne tun kann, damit das Meer nicht mehr mit Abfall vermüllt wird.

 

Unser Leserreporter Franz Eckert aus St. Wendel

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