Lebach zukunftsfähig machen

Klauspeter Brill möchte die positive Aufbruchstimmung nutzen

LEBACH Klauspeter Brill ist seit sechs Jahren Bürgermeister von Lebach – und er will es auch weiterhin bleiben. Deshalb kandidiert er am 26. Mai erneut als unabhängiger und parteiloser Kandidat. Denn er möchte für Lebach und seine Visionen weiterkämpfen und den eingeschlagenen Weg engagiert weitergehen.

„Zu Beginn meiner Amtszeit stand ich als politischer Quereinsteiger vor großen Herausforderungen. Gerade der Blick von außen auf Verwaltung und Strukturen war ja ein völlig anderer“, erinnert sich Brill.

Als Diplom-Ingenieur war er in der freien Wirtschaft in leitender Position in einem großen Unternehmen tätig und wechselte 2013 ins Lebacher Rathaus. Es galt viele Hürden zu meistern, doch hartnäckig und konsequent hat Brill den Weg der Erneuerung und Modernisierung seiner Heimatstadt eingeschlagen und verfolgt.

100 Bürgersprechstunden alleine im Rathaus

In über 100 Bürgersprechstunden alleine im Lebacher Rathaus hatte Brill stets ein offenes Ohr für die Bürger, denn die Interessen der Bürger stehen für ihn im Mittelpunkt.

Der 49-Jährige hat hohe und ambitionierte Ziele, die er mit großem Engagement weiter umsetzen will. „Wer nicht die Hand hebt und bewusst ein Zeichen setzt, der wird auch nichts erreichen“, ist sich Brill sicher.

Dass man vor allem in der Gemeinschaft viel erreichen kann, hat jüngst erst der „Aufstand der Bürgermeister in Berlin“ mit ihrer Forderung nach Strukturhilfen bewiesen.

Überhaupt gilt Brills Einsatz der Einforderung von Fördermitteln des Landes, des Bundes und der EU, um diese für Projekte in der Stadt Lebach mit ihren elf Stadtteilen zu nutzen. Gerade beim Ausbau des Angebots im Bereich von Krippen- und Kindertagesstätten, bei der Erweiterung des Betreuungsangebotes im schulischen Bereich, aber auch bei Unterstützungsangeboten für Senioren ist die Stadt hier auf einem guten, innovativen Weg. „Vielleicht gelingt es uns im Saarland ja auch, kostenlose Kita-Plätze auf den Weg zu bringen. In anderen finanzschwachen Bundesländern funktioniert das – warum also nicht auch im Saarland? Ich werde mich gemeinsam mit meinen Bürgermeisterkollegen bei der Landesregierung dafür einsetzen.“

Bei der Konsolidierung des städtischen Haushalts hat Lebach in den letzten fünf Jahren einen großen Schritt gemacht und sieht endlich Licht am Ende des Tunnels – oder besser gesagt: eine schwarze Null nach vielen Jahren Roter Zahlen.

„Das war nur möglich, weil wir alle – die Fraktionen im Stadtrat und die Mitarbeiter der Verwaltung – an einem Strang gezogen haben“. War Lebach früher oftmals in negativen Schlagzeilen vertreten, so hat sich das Image der Stadt in den letzten Jahren mehr und mehr ins Positive gewandelt. Mit der geplanten Erneuerung und Modernisierung der Innenstadt sind die Weichen für ein zukunftsfähiges Lebach bereits gestellt.

Visionen brauchen Zeit

Visionen brauchen Zeit, deshalb hofft der Lebacher Bürgermeister auf die Unterstützung und das Vertrauen der Bürger, um in einer zweiten Amtszeit die positive Aufbruchstimmung in Lebach zu nutzen.

„Lebach muss endlich wieder die Wertschätzung entgegengebracht werden, die unsere Stadt als Mittelzentrum im Herzen des Saarlandes verdient hat“, sagt der Bürgermeister-Kandidat aus Überzeugung.red./ti

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