Lateinamerika-Forum

Interaktiver Nachmittag zu Menschenrechten und Rohstoffausbeutung

SAARBRÜCKEN Am 7. Juni findet von 12 bis 17.30 Uhr das zweite Lateinamerika-Forum im Alten Rathaus Saarbrücken mit anschließendem Kulturprogramm in der Johanneskirche (ab 18 Uhr) statt.

Unter dem Titel „Menschenrechte und Rohstoffausbeutung: Beispiele des zivilgesellschaftlichen Widerstands in Brasilien, Venezuela und Ecuador“ bieten das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. und die Europäische Akademie Otzenhausen Vorträge und Diskussionen zu den aktuellen politischen Entwicklungen in Brasilien, Venezuela und Ecuador und deren Auswirkungen auf die Zivilgesellschaft, vor allem auf indigene Gemeinschaften.

Unter anderem werden Widerstandsmodelle behandelt, die sich gerade in diesen Ländern entwickeln. Referentin Patricia Gualinga ist eine Menschenrechts- und Frauen-Aktivistin der Kichwa-Gemeinde in Ecuador und kann von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. Mit Thomas Brose, Geschäftsführer der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis und Tobias Lambert, Redakteur der Monatszeitschrift „Lateinamerika Nachrichten“ stehen Referenten aus unterschiedlichen Bereichen zu Fragen bereit und versprechen eine interessante Diskussionsrunde. Darüber hinaus bietet das Lateinamerika Forum 2019 Vernetzungsmöglichkeiten und zum Abschluss der Kampagne „Gutes Leben ist einfach“ ab 18 Uhr das Kulturprogramm „Die Welt im Zenit“ mit Patricia Gualinga aus Ecuador und der Musikgruppe Grupo Sal in der Johanneskirche Saarbrücken.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.nes-web.de. Veranstalter sind das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. und die Europäische Akademie Otzenhausen gGmbH.

Das Forum findet statt in Kooperation mit dem Eine Welt-Promoto-Programm im Saarland, der VHS Saarbrücken, dem Lehrstuhl Romanistik an der Universität des Saarlandes, dem Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes und im Rahmen des von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten Projekts „Transformation gestalten“. Das Abendprogramm ist zudem auch eine Aktivität des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Change the power – (Em)Power to change“. red./jb

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