Landrätin sieht viele offene Fragen

Wusch nach Austausch zu den Ergebnissen des Interessenbekundungsverfahrens

MERZIG Landrätin Schlegel-Friedrich ist zunächst froh, dass sich zwei der Krankenhausträger in Merzig-Wadern im Interessenbekundungsverfahren der Landesregierung für eine „Nordsaarklinik“ mit Konzepten zur besseren Versorgung des Hochwaldes beteiligt haben. Dies erleichtere die Realisierung des aus ihrer Sicht wichtigen Ziels, dass sich die vorhandenen Standorte nicht durch nicht abgestimmte Angebote kannibalisieren.

Ein mit den umliegenden Krankenhäusern abgestimmter Ausbau des Krankenhauses in Losheim sei durchaus eine Option. Viele Fragen seien hier aber noch offen. Klar sei für sie auch, so die Landrätin, dass sich der Landkreis mit Blick auf Wadern damit auf keinen Fall zufrieden geben kann. Ein halbherziger Ausbau von Losheim sei keine Lösung für die Anliegen des Landkreises.

Ein Gesamtkonzept für den Landkreis müsse vor allem eine deutlich verbesserte Akutversorgung in Wadern vorsehen und müsse auch die Absicherung der Klinik in Merzig im Blick haben. In den nächsten Wochen werde es jetzt darum gehen, die im Interessenbekundungsverfahren vorgelegten Konzepte auszuwerten und ein gutes Versorgungskonzept für die Region daraus zu entwickeln.red./ti

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de