„La Bohème“ aus dem Royal Opera House

Aufzeichnungen laufen in Homburg und Neunkirchen

HOMBURG/NEUNKIRCHEN Am 29. Januar, 20.45 Uhr, wird Puccinis „La Bohème“, eine der beliebtesten Opern weltweit, live vom Royal Opera House im Kino übertragen. In den Hauptrollen sind Tenor Charles Castronovo (Rodolfo) und die Sopranistin Sonya Yoncheva (Mimì) zu erleben.

„La Bohème“ widmet sich der Liebesbeziehung zwischen dem mittellosen Dichter Rodolfo und der Näherin Mimì und stellt sie der unbeschwerten Beziehung zwischen dem Maler Marcello und der Sängerin Musetta gegenüber. Mimì ist schwer an Tuberkulose erkrankt und sie und Rodolfo beschließen, sich zu trennen, damit Mimì einen reicheren Liebhaber finden kann, der sie mit der Pflege versorgt, die sie braucht. Sie sind in Mimìs letzten Stunden wieder vereint, als sie zu dem einzigen Mann zurückkehrt, den sie jemals geliebt hat.

Regisseur Richard Jones‘ wundervolle Inszenierung von „La Bohème“, in der Wiederaufnahme von Julia Burbach, fängt sowohl den Humor als auch die Tragik der Oper ein, während Stewart Laings Bühnenbild das Paris des 19. Jahrhunderts zum Leben erweckt, insbesondere die schillernden Einkaufspassagen und Cafés im zweiten Akt.

In Puccinis Partitur reihen sich zahlreiche Höhepunkte aneinander: Rodolfos und Mimìs Arien und das Liebesduett im ersten Akt, die Weihnachtschöre im zweiten Akt und die herzzerreißende Schlussszene, in der Mimì und Rodolfo wieder vereint sind.

Zu den fantastischen Darstellern zählen der amerikanische Tenor Charles Castronovo (Rodolfo) und die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva (Mimì) sowie der polnische Bariton Andrzej Filonczyk als Marcello und die russische Sopranistin Aida Garifullina in ihrem Debüt an der Royal Opera als Musetta, der ungarische Bariton und ehemalige Jette Parker Young Artist Gyula Nagy als Schaunard und der slowakische Bass Peter Kellner als Colline. Der französische Dirigent Emmanuel Villaume dirigiert.

Im Homburger Eden Cinehouse ist die Oper als Aufzeichnung am 1. und 12 März zu sehen, im Cinetower in Neunkirchen am 8. und 19. März.

red./eck

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