Kunterbunte Infos für Kids

Stadt Zweibrücken stellt den neuen Kinderstadtplan vor

ZWEIBRÜCKEN Welche kulturellen und sportlichen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt Zweibrücken, die speziell für Kinder gemacht sind oder die jungen Einwohner interessieren? Wo treffen sich Kinder gerne, um gemeinsam zu spielen? Wo lauern besondere Gefahrenzonen?

Diese Fragen beantwortet der neue Kinderstadtplan, den die Stadt Zweibrücken jetzt der Öffentlichkeit vorstellte. Kunterbunt und liebevoll gestaltet mit vielfach witzigen Piktogrammen gibt er einen Überblick über das vielfältige und breit gefächerte Angebot der kinderfreundlichen Stadt und listet die wichtigsten Adressen von Spielplätzen über Sport- und Bildungseinrichtungen bis hin zu Ämtern und Beratungsstellen auf.

„Da lassen sich tolle Stadtspiele organisieren“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza. Der Plan lade Kinder dazu ein, ihre Heimatstadt zu erkunden, freut sich Bürgermeister Christian Gauf. Deshalb auch wurde der nach 2000 und 2005 insgesamt dritte Kinderstadtplan nicht allein von Mitarbeitern des Jugendamtes gestaltet, sondern die Viertklässler aller acht Zweibrücker Grundschulen in die Planung mit einbezogen.

Kinder in die Planung einbezogen

Sie durften bei einer Gebietsbegehung mit Lehrer und Jugendamt sagen, wo sie sich gerne aufhalten und vor gefährlichen Straßenüberquerungen warnen. Ihre Tipps, wie etwa Treffpunkte am Wasser oder auch Rodelhänge und Drachenwiesen wurden mit gesonderten Piktogrammen berücksichtigt. Besonders beliebt sind neben den Wasserspielplätzen etwa die Brunnen und Wasserspiele in der Fußgängerzone oder die Fasanerie. Victoria Graf fährt besonders gerne Fahrrad in der Allee, der Niederauerbacher Joshua Turner spielt dort Fußball. Den Kindern gefiel der neue Stadtplan, der jetzt an alle Viertklässler verteilt wird sowie an den Städtischen Informationsstellen wie dem Max 1 kostenfrei erhältlich ist.

Durchgeführt wurde das Projekt Kinderstadtplan, wie bereits die Vorgänger, mit dem KOBRA-Beratungszentrum aus Landau in Kooperation mit dem Jugendamt – Bereich Jugendhilfeplanung. Es wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Aktionsprogrammes „Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz – Politik für Kinder mit Kindern“ mit rund 5300 Euro bezuschusst. Rund weitere 7000 Euro für die 5000 Kinder-Stadtpläne wurden nach Aussage von Heike Heeb, Projektleiterin des Jugendamts, durch Spenden finanziert.

Sie bedankt sich bei allen mitwirkenden Kindern, den Schulleitern und begleitenden Lehrern für die Unterstützung. Von September bis Dezember 2019 fanden die Begehungen statt, gedruckt wurde im März 2020. Die ursprünglich geplante, große Übergabeveranstaltung fiel den Corona-Beschränkungen zum Opfer. cvw

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de