Kritik von OB und Landrätin

Impfzentrum soll eigenständig Termine vorziehen können

Pirmasens. Die Information, dass im Landesimpfzentrum in Pirmasens zeitweise noch viele Termine nicht vergeben waren, führte unlängst zu vielen Nachfragen von Bürgern. Hierzu erklären der Oberbürgermeister Markus Zwick und Landrätin Dr. Susanne Ganster: „Die Terminvergabe läuft bisher ausschließlich über die Impfdokumentationstelle des Landes. Im Landesimpfzentrum können nur die Personen geimpft werden, die auch von dieser zentralen Stelle einen Termin zugewiesen bekommen. Aber genau hier liegt das Problem: wir haben aktuell Impfstoff, den wir gerne zügig verimpfen wollen, das Land hat aber aus bisher nicht bekannten Gründen viele freie Termine einfach nicht an angemeldete Personen vergeben. Deshalb fordern wir dringend eine Änderung der Terminvergabe!“

„Es kann nicht sein, dass wir von vielen Bürgern wissen, dass sie seit Wochen angemeldet sind und vom Land auf einen Termin warten und wir gleichzeitig durch das Land zu wenig Termine eingebucht werden. Bisher haben wir über die kurzfristig anstehenden Termine hinaus keinen Zugriff auf Termine, die registrierten Personen für die Folgezeit bereits zugesagt sind. Das muss sich dringend ändern! Deshalb werden wir gemeinsam mit dem Land an einer Lösung arbeiten. Ziel ist es dass das Landesimpfzentrum in Pirmasens flexibel und kurzfristig auch Termine vor Ort anbieten kann.“, erläutert Ganster. Der Oberbürgermeister appelliert mit der Landrätin dringend, nicht ohne zugeteilten Termin ins Impfzentrum zu kommen: „Unsere Helfer im Impfzentrum leisten sieben Tage die Woche eine hervorragende Arbeit. Das kann aber weiter nur gelingen, wenn zur Impfung ausschließlich angemeldete Bürger mit Termin ins Impfzentrum kommen.“

Anmeldung nur unter Tel. (08 00) 5 75 81 00 oder www.impftermin.rlp.de für Personen der entsprechenden Priorisierungsgruppe. red./jj

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de