Kreishaushalt „fruchtig, trocken, spritzig“

Landrat Lauer hat den Verwaltungsentwurf für 2020 vorgestellt

KREIS SAARLOUIS „Fruchtig“ sei er, der Kreishaushalt 2020, „trocken und spritzig – wie ein schöner Côtes de Provence“: Überzeugt von der Qualität des Verwaltungsentwurfs hat der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer das Zahlenwerk der Presse präsentiert. Zuversichtlich sieht er nun der – noch ausstehenden – Zustimmung des Kreistags entgegen. Schließlich sei es gelungen, das Investitionsniveau leicht zu steigern und mit einem Umlagesatz von 48,7 Prozent (den die Kommunen im Landkreis aufbringen müssen) den niedrigsten Hebesatz seit fünf Jahren und zugleich den niedrigsten Hebsatz im Saarland zu realisieren.

Da die Finanzkraft der Kommunen im Landkreis um 17 Mio. Euro (auf insgesamt 240 Mio. Euro) zugenommen habe, seien die Umlage-Mehreinnahmen für den Landkreis in Höhe von 6,9 Mio. Euro angemessen und fair. Stärker steigende Aufwendungen als Erträge sind der Grund für den, auf 115,9 Mio. Euro gestiegenen Umlagebedarf.

Bous und Ensdorf zahlen nach der aktuellen Rechnung für den Kreis mehr als 8 Mio. Euro; Wallerfangen und Nalbach über 10 Mio. Euro; Überherrn 13 Mio. Euro; Rehlingen-Siersburg 16 Mio. Euro; Saarwellingen 17 Mio. Euro, Schmelz 18 Mio. Euro und Schwalbach 19 Mio. Euro. Lebach zahlt 23,6 Mio. Euro; Dillingen 26,4 Mio. Euro; Saarlouis 48,5 Mio. Euro.

Als Gesamt-Aufwendungen im Ergebnishaushalt hat der Landkreis für 2020 rund 285 Mio. Euro eingeplant. Gebraucht wird der überwiegende Teil des Geldes für Soziale Sicherung (203 Mio. Euro), Personal (51,7 Mio. Euro) und Kreisschulen (ohne Investitionen: 20,4 Mio. Euro).

Lauer: „Soziales, Schulen, Personal – dann haben wir 97 Prozent unserer Ausgaben weg“. am

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