Krankenhäuser nach Cyberangriff am Netz

DRK ist sicher: Patientendaten sind nicht in unbefugte Hände gelangt

SAARLOUIS Nach dem Cyberangriff auf die Krankenhäuser und weiteren Einrichtungen der DRK Trägergesellschaft Süd-West sind die saarländischen Standorte seit Donnerstag, 18. Juli, wieder am Netz.

Der Angriff war am Sonntagmorgen, 14. Juli, bemerkt worden. Das gesamte Netzwerk war von der Schadstoffsoftware befallen.

Aus Sicherheitsgründen wurden alle Server des Krankenhausverbunds vom Netz genommen. Laut DRK sind keine Patientendaten in unbefugte Hände geraten.

An den einzelnen Standorten griff das jeweilige EDV-Notfallkonzept zur sicheren Überbrückung des EDV-Ausfalls.

Übergangsweise erfolgten Aufnahme der Patienten oder Befunde von Laboruntersuchungen mit Stift und Papier.

Die sichere Versorgung der Patienten war während des gesamten Ausfalls gewährleistet, heißt es in einer Erklärung des DRK.

Die dabei handschriftlich erfassten Daten werden sukzessive ins System eingepflegt.

Auch Verwaltung, Rechnungswesen und Personal können ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Die Ermittlungen der saarländischen Polizei, des Dezernats für Cyberkriminalität und des Landeskriminalamts in Mainz dauern an. red./am

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