Koreanischer Priester Oh in Saarbrücken

Gründer der Blumendörfer machte Station auf dem Weg nach Rom

SAARBRÜCKEN Drei Tage lang war der koreanische Priester Jin Woong Oh in Begleitung eines weiteren Priesters und dreier Ordensschwestern zu Besuch in Saarbrücken.

Er hat 1976 das koreanische Blumendorf gegründet. Mittlerweile gibt es in Korea weitere Blumendörfer, die heute ca 4000 Menschen betreuen.

Es handelt sich um ungewollte oder kranke Babys und behinderte Kinder, Kranke und Alte, die von der Gesellschaft oder ihren Familien aufgegeben wurden. Eine staatliche Fürsorge oder ein Sozialsystem gibt es dort nicht.

1994 hat Kyung-Hi Umbreit den Verein „Freunde und Förderer der Blumendörfer e.V.“ gegründet, der das Waisenhaus in den Blumendörfern, das sogenannte „Haus der Engel“, unterstützt. Neben den Mitgliedsbeiträgen und Spenden wird durch weitere Aktionen Geld gesammelt. So ist der Verein beim Kinderfest vom UNICEF im DFG durch einen Stand vertreten und organisiert jeden ersten Mittwoch im Monat einen Bücherstand in der Winterbergklinik.

Priester Oh hat sich für diese Unterstützung bedankt. Er hat das Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg besucht und wurde dort von Pflegedirektor Hagen Kern begrüßt. Er hat dort die Entbindungsstation und die Kinderklinik besichtigt.

Anschließend fand eine Messe mit Pfarrer Franz-Josef Leinen aus Trierweiler statt, der in der Vergangenheit ebenfalls die Blumendörfer unterstützt hat, und mit Basilikakantor Bernhard Leonardy an der Orgel.

Im Anschluss an seinen Aufenthalt in Saarbrücken ist Priester Oh mit seiner Begleitung nach Rom weitergereist.red./tt

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