Konzerte mit Wolfgang Mertes und Collegium Instrumentale

SAARBRÜCKEN/ST. INGBERT

Unter dem Titel „Klassik bis Jazz“ finden zwei Violinkonzerte mit Wolfgang Mertes und dem Collegium Instrumentale Saarbrücken am Samstag, 8. September, 19 Uhr, in der Hochschule für Musik Saarbrücken und am Sonntag, 9. September, 18 Uhr, in der Christuskirche St. Ingbert statt. Wolfgang Mertes, erster Konzertmeister des Staatstheaterorchesters, zeigt seine Fähigkeiten als begnadeter Crossover-Spezialist. Neben Mozarts bekanntem Violinkonzert G-Dur KV 216 auf der traditionellen Geige spielt er auf der E-Geige das ihm gewidmete Jazz-Violinkonzert von Achim P. Schneider in einer Saarbrücker Erstaufführung. Es ist ein Werk voller Swing, mit lateinamerikanischen Rhythmen und freien Improvisationen. Das um Flöte, Klarinette und Schlagzeug erweiterte klassische Orchester mit Oboen und Hörnern gibt sich jazzig und bildet die rhythmische Grundlage für das virtuose Spiel des Solisten. Für den klassischen Rahmen der stilistisch so konträren Solokonzerte sorgt das Collegium Instrumentale Saarbrücken. Es eröffnet das Konzert beginnt mit der Pantomime D-Dur VB 37 von Joseph Martin Kraus (1756-1792), der häufig als „schwedischer Mozart“ bezeichnet wird. Zum Abschluss erklingt eine der schönsten Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart, die Symphonie in A-Dur KV 201. Das Orchester steht unter der Leitung von Helmut Haag, der Eintritt beträgt 10, ermäßigt 8 Euro.

red./jj / Foto: Laffiteau

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