Konzert „La Fortezza Alta“

Liedgut vom Mittelalter bis zum 15. Jahrhundert

KÖLLERBACH Ab dem späten Mittelalter haben sich Spielleute mit verschiedenen Instrumenten zusammengefunden und sind durch die Lande gezogen. Später dann waren sie als Stadtpfeifer in städtischen oder höfischen Diensten angestellt. In der sogenannten „Alta Capella“ (Altus wird hier mit „laut“ übersetzt) spielten die lauten Instrumente Schalmei, Pommer und Posaune bzw. Zugtrompete.

Das Ensemble „La Fortezza Alta“ lässt durch den Einsatz originalgetreuer Nachbauten historischer Blasinstrumente diese Musik wieder aufleben. Es erklingen neben den Instrumenten der „Alta Capella“ auch Krummhörner, Cornamusen, Rankette, Gemshörner und Renaissance-Blockflöten.

Der musikalische Bogen spannt sich zeitlich von mittelalterlichen Stücken z. B. aus dem Bamberg-Codex und dem Glogauer Liederbuch über die gesamte Renaissance bis hin zu William Byrd mit einem Schwerpunkt im 15. Jhdt.

Inhaltlich spannt sich ein Bogen zwischen geistlicher Musik – es erklingen Teile des Ordinariums durch die Jahrhunderte – und weltlichen Kompositionen auf.

Für die heutigen Hörgewohnheiten sind die bunten Klänge des Mittelalters und der Renaissance manchmal ungewohnt. Deswegen führen Erläuterungen zur Musik und den Instrumenten durch das Konzert.

Unterstützt wird das Ensemble „La Fortezza Alta“ durch die Organistin Eri Takiguchi.

Das Konzert mit dem Ensemble „La Fortezza Alta“ findet am Samstag, dem 15. Juni, um 19 Uhr, in der evangelischen Martinskirche, Sprenger Straße 24, statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.red./tt

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