Konzepte für den Erlebnisort

Gemeinde, Landkreis und IKS wollen den Standort mit Landeshilfe voranbringen

LANDSWEILER-REDEN Im Rahmen eines gemeinsamen Vor-Ort-Termins haben sich Vertreter der Gemeinde Schiffweiler, des Landkreises Neunkirchen und der Industriekultur Saar (IKS), vertreten durch die Landesvertreter im Aufsichtsrat und die Geschäftsführung, einmütig auf neue Wege der Zusammenarbeit zur Stärkung des Erlebnisorts Reden verständigt.

Hierzu wird die kommunale Ebene, vertreten durch den Landkreis und die Gemeinde verstärkt operative Verantwortung und Zuständigkeit bei der Entwicklung und Vermarktung des Standorts Reden erhalten.

Standortmanagement, Beleuchtung der Fußwege und Pächtersuche

Neben Verabredungen zur zukünftigen Zusammenarbeit und Aufgabenteilung wurden auch erste konkrete Projekte vereinbart.

Die Einrichtung eines Standortmanagements und Investitionen in die Errichtung einer Fußgängerbeleuchtung des Haldenaufgangs sollen nach Auffassung der Teilnehmer zeitnah umgesetzt werden. Bei der Suche nach einem neuen Pächter für die Almgastronomie wird die IKS frühzeitig die Gemeinde und den Landkreis einbinden. Zudem wird die Gemeinde mit finanzieller Unterstützung des Landes weitere Entwicklungsmaßnahmen rund um den Haldenstandort planen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der IKS Jan Benedyczuk erklärt: „Damit die Standortentwicklung gut gelingen kann, braucht es Identifikation mit dem Projekt und Akzeptanz dafür bei der Bevölkerung vor Ort. Die kommunalen politischen Akteure spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die weitere Entwicklung des Erlebnisorts Reden auf eine neue Grundlage zu stellen. Das Land wird sie dabei natürlich auch weiter unterstützen.“

„Der Erlebnisort Reden hat ein großes touristisches Potenzial, das wir gemeinsam heben wollen. Der Landkreis Neunkirchen ist bereit, die touristische Weiterentwicklung verantwortlich mit zu steuern“, so Landrat Sören Meng.

Bürgermeister Markus Fuchs ergänzt: „Tourismus und Naherholung müssen keine Gegensätze sein. Die Gemeinde wird durch ihr Engagement sicherstellen, dass die Bevölkerung in die Weiterentwicklung eingebunden wird“. Dem pflichtet der 1. Beigeordnete der Gemeinde, Mathias Jochum bei. „Der Tourismus ist eine große Chance für die Gemeinde Schiffweiler und bereits jetzt eine wesentliche Einnahmequelle. Diesen Weg wollen wir weiter gehen.“

Finanzstaatssekretärin Anja Wagner-Scheid erläutert, dass das Land die Entwicklung auch weiterhin finanziell unterstützen wird. „Neben der Pflege und Instandhaltung des Standorts wird das Land sinnvolle Investitionen und wirtschaftlich tragfähige Konzepte auch weiterhin finanziell im Rahmen des Möglichen unterstützen“.

Auch Umweltstaatssekretär Sebastian Thul plant die Unterstützung der Weiterentwicklung durch das Umweltministerium. „Naturschutz und Tourismus müssen keine Gegensätze sein. Sinnvolle Lösungen die Reden voran und dabei Tourismus und Umweltschutz in Einklang bringen, werden durch das saarländische Umweltministerium unterstützt. Zudem werden wir Konzepte zur stärkeren Einbindung des am Standort ansässigen Zentrums für Biodokumentation prüfen.“ red./eck

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