Kontaktloser Segen

Sternsingeraktion in der Pfarrei Hl. Ingobertus

St. Ingbert. Dieses Jahr war es aufgrund der Pandemie nicht möglich, dass die Sternsinger –wie üblich – von Haus zu Haus ziehen und so den Segen weitergeben. Um für die diesjährige Spendenaktion mit dem Leitwort „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ zu werben und Geld zu sammeln, ließen sich die Ansprechpartner der Pfarrei Hl. Ingobertus etwas Neues einfallen: Kontaktlos und sicher sollten die St. Ingberter den Segen für das neue Jahr erhalten und auf die Aktion Dreikönigssingen aufmerksam gemacht werden.

„Kindern Halt geben – in

der Ukraine und weltweit“

So fand die Sternsingeraktion wie folgt statt: Kinder und Jugendliche mitsamt ihren Eltern liefen die Straßen ab und warfen einen Sternsingerbrief in die Briefkästen ein. Darin befand sich der Segensaufkleber, ein Flyer mit Grußwort der Pfarrei, mit einem Rezept für ein typisches Gericht aus der Ukraine sowie eine Anleitung für die Aktion „Freundschaftsbändchen“ und schließlich ein Flyer des Kindermissionswerks samt Spendentütchen. Auch waren Mitglieder aus den Gemeinden in den offenen Kirchen präsent, um über die Sternsingeraktion zu informieren, den Besuchern Segensaufkleber zu geben und um Spenden bzw. Süßigkeiten entgegenzunehmen. Über die Aktion wurde im Vorfeld auf unterschiedliche Weise informiert und für sie geworben: Mitteilung über die lokalen Zeitungen und den Pfarrbrief, Anschreiben an die Kinder und Jugendlichen und nicht zuletzt mittels der Homepage der Pfarrei, auf der auf verschiedene Infos, Materialien und sogar auf ein selbst erstelltes Video zur diesjährigen Aktion zugegriffen werden konnte. Auch zwei Kitas der Pfarrei beteiligten sich an der Aktion. An verschiedenen Tagen verteilten die Kita-Kinder sowie die Erzieher die Sternsingerbriefe. Zusammen mit den Briefen wurde auch ein Neujahrsgruß der KiTas in Form eines Lesezeichens verschenkt. Mit einem kleinen Film an die Familien der KiTa-Kinder wurde auf die Spendenaktion zusätzlich aufmerksam gemacht. Auch wenn nicht alle Straßen abgelaufen werden konnten und eine Angabe der Spendensumme kaum möglich sein wird (weil die Spenden direkt ans Kindermissionswerk überwiesen werden konnten), hat die Aktion den Beteiligten Spaß gemacht und sie war sicherlich ein (mancherorts unerwarteter) Segen für viele St. Ingberter.

Infos: www.heiliger-ingobertus.de red./jj

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